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ein Wort zu ſprechen. Mr. Hamiltons Antwort ſchien alle Parteien zufrieden zu ſtellen. Inzwiſchen war Ellen ganz erquickt aufgewacht, und da aller Schmerz verſchwunden war, hatte ſie ſich ankleiden und nach ihren Zimmern führen laſſen. Die Ereigniſſe des Morgens waren ihr ganz unbe⸗ kannt, denn wiewohl die fröhliche Botſchaft, die ſich wie ein Lauffeuer durch das Haus verbreitete, Mrs. Langford zu Ohren gekommen war und ſie ſehr glücklich machte, ſo hatte ſie doch Verſtand genug, ſelbſt ohne die Anweiſung ihrer Herrin, dieſelbe vor Ellen geheim zu halten, bis ſie darauf vorbereitet wäre. „Was kann ich meiner kleinen Ellen ſagen, daß ich ſie ſo lange verlaſſen?“ fragte Mrs. Hamilton ſcherzend, als ſie gegen zwölf Uhr nach einer langen Unterredung mit ihrem Gatten in ihr Zimmer trat. „Ich wünſchte, Du ſagteſt mir, Du hätteſt Dich nieder⸗ gelegt, liebe Tante. Dieſer Grund würde mir beſſer ge⸗ fallen, als jeder andere.“ „Weil Du glaubſt, daß mir dies am wohlſten thun würde, liebes Kind. Aber ſiehe mich an und ſage mir, ob Du nicht glaubſt, daß ich ein ebenſo wirkſames Mittel an⸗ gewandt haben muß.“ Ellen ſah ſie an, und dieſes liebe Geſicht ſtrahlte vor Glück, ſo daß ſie überraſcht war. „Was iſt vorgefallen, Tante Emmeline? Du haſt von meinem Onkel Nachricht,“ fügte ſie mit zitternder Stimme hinzu.„Was ſagte er?“ „Er ſagt, Du müßteſt all' Dein Lächeln zuſammen⸗ nehmen, um ihn zu begrüßen, denn er hofft ſehr, ſehr bald bei uns zu ſein. Daher wirſt Du Dich nicht über meine Freude wundern.“ Ellen hätte dieſelbe gern getheilt, aber Mrs. Hamilton
ſah bald, daß ihre vielleicht natürliche Furcht, was ihr Onkel über ihren Bruder und ſie ſelbſt urtheilen würde, keine freudige Hoffnung auf ſeine Ankunft aufkommen ließ, und daß der einzige wirkſame Weg, dieſelbe zu verſcheuchen, der war, ſie ſobald als möglich zuſammen zu bringen.
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