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ſere Reiſenden an einen Fluß kamen, fragte der Die⸗ ner ängſtlich, ob dieſer Fluß die unglückbringende Eigenſchaft habe; denn er erinnere ſich, daß er des
Fuchfes wegen zu viel geſagt hätte: er wäre eigent⸗
lich nicht größer geweſen, als eine mittlere Kuh— Sey ruhig, erwiederte der Herr, dieſer Fluß hat nicht die fatale Eigenſchaft. Sie kamen bald dar⸗ auf zu einem anderen Waſſer; der Diener fragte wieder, ob es nicht dieſes wäre, welches dem Lüg⸗ ner den Tod bringe, denn er denke doch, daß der
Fuchs nicht größer, als ein Kalb geweſen ſey. Wir
ſind noch nicht an demſelben, war die Antwort des Herrn, aber bald kommen wir hin⸗ Zitternd ſagte jetzt der Lügner, daß der Fuchs nicht größer, als die gewöhnlichen Füchſe war.
Die unedle Veluſtigung.
Zu einem Bader kam einſt ein Bauernbengel⸗ der um den Meiſter Scherer fragte. Die Gäſte,
welche bey dem Bader waren, lachten den derben
Geſellen aus, reichten ihm aber doch ein Glas mit Wein, das er rein ausleerte. Darauf ſtand einer der Gäſte, welcher kein Barbier war, auf, hing
dem Bauer ein Tuch um den Hals, und fing ihn
an zu ſcheren, daß ihm die Augen wäſſerten, und er nicht anders die Zähne blöckte, als der Hund, dem man eine Ofengabel vor die Schnautze hält. Dieß brachte alle zwar zu einem lauten Golächter; allein der Bauer konnte es nicht länger mehr aus⸗ halten, und ſprach, Meiſter, ihr müßt betrunken ſeyn, denn ihr rauft mich erbärmlich: es thut ja fürchterlich wehe! Der Scherer tröſtete ihn, ſagte, es würde bald zu Ende ſeyn, fiug wieder derb zu
ſcheren an, und goß ihm zuletzt einen ganzes Becken
voil Waſſers um den Mund. Der darüber erſchro⸗
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