Teil eines Werkes 
2. Theil (1818)
Entstehung
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ckene Bauer ſprang auf, rief: Ich kam ja nur zum Scheren, aber nicht zum Baden, und eilte davon.

Anekdoten aus P Abrehams Le ben.

Kaiſer Leopold I. hatte den Jeſuiten den unter dem Nahmen Prater bekannten Wiener Luſtwald nur halb und halb zu geſagt, weil er ihn ſelbſt be⸗ halten wollte. P. Abraham, der merkte, daß der Faiſer in Verlegenheit ſey, fagte zu ihm: Da wäre bald zu helfen. Laſſen Euer Majeſtät den Jeſui⸗ ten einen Bratenwender, in der Provinzi alſprache der Oeſterreicher einen Brater in das Kloſter ſtellen; ſo haben ſie doch, was ſie verlangen. Es geſchah zur Weitiii der Jeſuiten auch wirklich.

P. Abraham, der das unweit Wien gelegene

Kloſter Maria Brunn erbaute, kam eines Tages

zu Kaiſer Leopold I. ganz niedergeſchlagen. Der Kaiſer, dem dieß um ſo mehr auffiel, als er den launigen Abraham immer munter und voll Laune ſah, fragte: Was fehlt dir Abraham? Ach ſehr viel! Ach ſehr viel! Ich leide an Sand und Stein. Der Kaiſer verſtand die launige Antwort, und wies P. Abraham die nöthigen Materialien zum Bau des Floſters von Maria Brunn mit Vergnügen an.

Fabel.

Ein Rohr im Sumpfe hatte ſich ſehr beklagt, daß es ſo ſehr verachtet werde, weil kein Vogel auf ihm ein Neſt baue, nachdem doch alle Bäume das Glück hätten, und ſelbſt die geringe Dornhecke mit Vogelneſtern verſehen ſey. Um nun mit aller Ge⸗ walt doch ein Neſt tragen zu können, bath es einſt den Gimpel ſehr dringend, er möchte auf ihm(dem