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Spazierenden: Der Guckguck ſchreit für mich; er prophezeyt mir eine reiche Aerndte. Mir, erwiederte der Andere, mir verkündigt er mein Glück. Unter langem pro und Contra ging der Wortſtreit in Be⸗ † ſchimpfungen über. Die Sache wurde bey dem Rich⸗
ter anhängig gemacht, und ungeachtet die Prozeß⸗ koſten ſchon ſehr viel Geld koſteten, hatte man doch nichts entſchieden. Wißt ihr was, lieben Leutchen, rief eines Tages der Richter, der beyde Parteyen vorladen ließ, wir wollen der Soache ein Ende ma⸗ chen. Der Guckguck hat nicht für euch, ſondern für meinen Beutel geſchrien. Er iſt ein Paradiesvogel für mich, und ihr ſeyd Thoren. Gehabt euch wohl! Der Prozeß iſt zu Ende.
Schwank.
Ein vornehmer Herr ritt auf ſeinem Pferde,
und ſein Diener lief ihm zu Fuße nach. Nun ge⸗
ſchah es, daß das Pferd den Bedienten von unge⸗
fahr auf den Fuß ſchlug. Um ſich des Schmerzens
wegen, den er empfand, zu rächen, warf er dem
Thiere einen Stein zu, der unglücklicher Weiſe ſeinen
Herrn in die Seite traf. Der Letztere wußte nicht
woher der Schlag käme, und ſchwieg ſtill; nachdem
er aber ſeinen Diener hinken ſah, und vernahm, daß
ihn das Pferd geſchlagen habe, ſagte er: Du mußt
dich nicht wundern, lieber Johann; es iſt ſchon des
Pferdes böſe Art, daß es immer ausſchlägt, auch
mich ſchlug es in die Lenden..
Das Räuschen im Gänſeſtalle. Ein rothnaſiger Wein⸗Igel hatte ſich ſo in den
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Weinſtock verliebt, daß er ſich aus keinem andern Holze, als aus den Reben Zahnſtocher ſchnitzelte, und vor keinem Weinſtock vorüber ging, dem er nicht 3
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