ſeiner Hausthür und ſelig in Bachus entſchlief. Wäh⸗ rend dieſes ſeines Verdauungs Schläſchens fing es zu regnen an, und da er unter der Traufe ſchlief⸗ fielen ihm die Tropfen in den Mund. Laut ſchrie er jetzt, vom Schlafe halb erwacht: Brüderchen!— hole mich der Teufel; ich kann nicht mehr Beſcheid thun. Ihr ſeyd ja alle Narren, daß ihr mir den Wein in den Mund mit Gewalt gießet.
Derh a3el
Wo koöͤmmt der Hagel her? von aufgezog'nen Tropfen, Die Gott in weicher Luft, zu harten Kugeln dreht. Wenn nun das Windgeſtuͤrm einauder denkt zu klopfen, So ſterben Korn und Wein von dieſer Zänker Fehd'! Doch bricht der Hagel mit, wenn er die Fruͤchte bricht, Und ſo verdirbt er viel und ſchont auch ſeiner nicht. So boͤſ' der Hagelguß den Halmen und den Reben, So ſchlimm wird eine Zung' voll Neid und Rachgier ſeyn. Wer kann uns eine Zahl der Riederlagen geben, Wenn der ergrimmte Mund mit Hageln ſchlägt darein. Doch wer mit Laͤſtern ſchlagt unbändig, grimmig, trey,
Der ſchlägt zwar and're ſcharf, doch guch ſein Glück
entzwey.
Der blode Landmann⸗
Ein Bote reiſete aus einer großen Stadt nach Hauſe. Unterwegs fragte ihn ein Bauer, ob er nichts neues wiſſe? Nichts beſonderes, antwortete der Erſtere, außer daß man vor einigen Tagen ei⸗
nen Uebelthäter zum Galgen führte. Was mag der
begangen haben, fiel ihm der Bauer in die Rede. Der böſe Menſch, erwiederte der Bote, hatte im Winter am Ofen Schnee gedörrt, und dieſen den Leuten für Salz verkauft— Den Menſchen hätte


