Teil eines Werkes 
2. Theil (1818)
Entstehung
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man verbrennen ſollen, rief jetzt der dumme Land⸗ mann.

Schwank.

In einem Lande, das ſeiner hohen Gebirge we⸗ gen dem Blitzſtrahle ſehr ausgeſetzt war, wohnten zwei Bauern, die ihre Hütten nicht weit von einan⸗ der hatten, und denen der Blitzſtrahl alles Getreide ſo vernichtete, daß ihnen nicht ein Strohhalm übrig blieb, und ſie um ſo mehr bettelarm machte, als ſie ohnehin alles durch die Gurgel gejagt hatten. Um ſich einigermaßen aufzuhelfen, nehmen ſie ihre Zu⸗ flucht zu einem bekannten wohlhabenden Herrn, und verſprachen ihm alles wieder zu erſtatten, wenn er ihnen an die Hand ginge Der Herr, welcher die Verſchmitztheit der Bauern kannte, und wohl wußte, daß ſie viel verſprechen und wenig halten, ſagte zu den Supplikanten: Ich will euch, meine lieben Leut⸗ chen, einen größeren Dienſt thun und einen Schäf⸗ ſel Weizen ſchenken.

Die unzufriedenen Ehemänner.

Vier gute Zechkameraden ſaßen an einem Tage in einer Schenke, und zogen über ihre Weiber los. Der Erſte ſagte, daß ihm ſein Weib ſtatt eines Ket⸗ tenhundes diene; es käme ihm Niemand unange⸗ bellt in's Haus. Der Zweyte nannte ſeine Gattin eine mürriſche, finſtere Perſon, die ihm ſeine Stube ſo verfinſtere, daß er bey hellem Tage eine Kerze anzünden müſſe. Der Dritte gab vor, er habe an ſeinem Weibe eine ſehr ſchlechte Föchinn, die ihm jedes Gericht verderbe. Ich, ſprach der Vierte, klage über meine Urſula nicht, die auf ihrem Geſichte immer einen Regenbogen trägt. Wer ſolches nicht glaubt, komme mit mir, und überzeuge ſich ſelbſt. Wie ſie die⸗

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