Teil eines Werkes 
1. Buch (1863)
Entstehung
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mel und auf beiden Seiten des ſich erweiternden Stro⸗ mes liebliche Uferlandſchaften. Die Wieſen waren ſaftig grün und blauduftig dahinter die Hügel; und die Bäume rauſchten zuſammen den Sonntagschoral und die breite Themſewoge, welche dem Meere zurollt, begleitete ihn. Und die Sonne ging nieder und wie ihr letzter Funken über dem flachen Marſchland von Thames⸗haven ver⸗ glommen war, da fingen ringsum die Leuchtthürme zu glänzen an. Wie farbige Sterne auf dem weiten Grau der Abenddämmerung ſchloſſen ſie den Geſichtskreis.... Möven flatterten um den Maſt, jene Vögel, welche das Letzte ſind, was der Seemann vom weichenden Lande ſieht und die ihm den erſten Willkomm vorausbringen, wenn er ſich demſelben wieder naht der Lootſe ging unabläſſig auf und nieder, geſpannten Auges, beobach⸗ tend, commandirend.... jetzt ſegelte das Schiff um die letzte Uferbank.... es war Nacht geworden.... weithin zeigten Leuchtſchiffe, welche einſam im Waſſer lagen, die Meeresſtraße an... ihm, dem nach Belgien beſtimmten Schiffe, leuchtete ein rothes und ein weißes Licht... die Sterne, die wirklichen, die unſre ſtummen Freunde ſind auf dem Feſtlande, und unſre beredten Führer auf dem Waſſer, funkelten dazu in prachtvoller Klarheit und in den dicken Rauchwolken des Steamers flogen glühende Funken umher und mitten in dieſem unheimlich ſchönen Schauſpiel der Nacht begann auf Einmal das Schiff zu ſchwanken, ſich zu heben, zu ſenken.... der Wind blies ſcharf und ſalzig.... hinten vom Helm ſchoß das Lootſenbvot zurück... ringsum und weit hinaus fing es an gar ſeltſam