ausgeraucht. Zu rauchen wagte er nur, wenn Mrs. Blinkerton mindeſtens ſchon eine gute Stunde ſchlief. Denn dieſe Dame hatte ſolch' eine feine Naſe, daß ſie es im erſten Schlafe ganz gewiß gerochen haben würde, wenn der alte Bill ſich dieſe Freiheit herausgenommen hätte. Heute aber mußte ſie ſich ſchon in der dritten Stunde ihe 8 glücklichen Schlafes befinden; denn wie geſagt, es war ſpät— es war ſehr ſpät.„Wo der junge Herr nur bleibt?“ war ſein Geranke, als er das Pfeifchen ausklopfte, und in einem Glaſe nachſah, wel⸗ ches auf dem ſchwarzen Steinrande des Kamins ſtand. Aber es war Nichts mehr darin.„Er kommt doch ſonſt früher nach Haus,“ fuhr er in ſeinen Gedanken fort.„Er iſt kein Freund von nächtlichen Gelagen; es iſt nicht ſeine Gewohnheit, bis in den Morgen hinein⸗ zuſchwärmen. Er iſt ein ſo richtiger Gentleman, als nur einer zu finden iſt von Merionetſhire bis Kent. Aber weiß es Gott, was ihm fehlt. Er iſt nicht mehr, wie er zu ſein pflegte. Er iſt ſo ſtill geworden. Du lieber Himmel, ſeit Mylady todt iſt, ſieht Alles anders aus. Das war eine Frau— Gott habe ſie ſelig, wir werden niemals vergeſſen, was für eine Frau das war! Wie gut ſie war— wie ſchön— wie gnädig! Und George Meadows war ihr Liebling. Ich weiß noch, wie er eines Abends— o, es mögen jetzt wol an die zehn Jahre ſein— ohne Rock und ohne Mütze in's Schloß kam. Das war ein Geſpött und ein Gelächter, als er ſtotternd und ſchamroth erzählte, er habe es einem armen Jungen»gegeben, der ihn darum gebeten. Und keiner war giftiger und höhniſcher, als Mylady
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