Teil eines Werkes 
1. Buch (1863)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

hinträllerte.

ſang ſie, ihn mit einem trotzigen Geſichte verführeriſch

Aber Engländer und Franzoſen ſind jetzt ja Freunde

gar in der Mitternacht und auf dem Hahmarket ihr Haupt verſchleiert, läßt die Pariſerin ihr dunkles Auge verführeriſch im Scheine des Mondes und des Gaslichtes blitzen. Eine Pariſerin war es, die dicht vor unſren Freun⸗ den, indem ſie den Hügel vom Hahmarket hinanſtiegen, das Couplet aus einem franzöſiſchen Chanſon vor ſich

Paris me plait mieux que Londres,

N'ayen pas peur, n'ayez par peur. ſang ſie, hinreichend laut für Sam Slender, um es zu hören, und indem er ſich der Singenden ein wenig näherte, ihr in dem beſten Franzöſiſch, das ihm zu Ge⸗ bote ſtand(und das war ſchlecht genug!) erwidern zu können, daß ihm London beſſer gefalle als Paris.

Die Dame drehte ſich raſch um. Sie hatte eines jener länglich⸗runden, zarten Geſichter, die fortfahren intereſſant zu bleiben, wenn ſie aufgehört haben, ſchön zu ſein. Dazu hatte ſie ein paar Augen, in welchen ein matter, ſchwärmeriſcher Glanz ſchwamm. Dieſe Augen waren es, welche den tapfern Tempelreiter ver⸗ anlaßten, zu der Dame zu treten und ſeinen Arm in den ihren zu legen.

Aber ſie machte ſich geſchickt los, indem ſie einen neuen Vers aus jenem Chanſon repetirte:

Jamais en France, Jamais l'Anglais ne régnera!

anblickend.