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räͤfin Feſt geben, zu welchem ſie an alle die vornehmen Familien, an welche ) zu ſie Empfehlungsbriefe gehabt, ihre Einladungen geſandt hatte, die von gene Allen bereitwillig acceptirt worden waren; denn Jedermann war be⸗ das gierig, dieſes Feenſchloß zu ſehen, und mehr noch die geheimnißvolle ore Fee aus den Schleiern ihrer Verborgenheit hervorrauſchen zu ſehen. ßten Es war aber auch in der That ein Feenſchloß, dieſes Hôtel der leute Gräfin Baillou, und die lange Reihe dieſer Prunkgemächer und Säle iſche war mit einem Luxus ausgeſtattet, welcher an die verſchwenderiſche den, Pracht des alten Roms erinnern konnte. Da ſah man Säle, ganz men zuſammengeſetzt aus Marmor, Bronze und Spiegeln, die Fußböden bei ausgelegt mit den ſeltenſten und koſtbarſten Holzarten, die einen köſt⸗ afen lichen Duft von Cedern und Roſen ausſtrömten, und über deren nte, glänzende Spiegelfläche die tanzenden Füße wie beſchwingt dahingleiten
mochten. Da waren Zimmer mit den herrlichſten Gemälden, den auserleſenſten Kunſtgegenſtänden, die in anſcheinender Nachläſſigkeit koſt⸗ hier und dort auf marmornen Tiſchen und goldenen Gueridon’s um⸗ herſtanden, während die koſtbarſten Divan's und Fauteuils zum
urg⸗
old— u Niederſitzen einladeten, um alle dieſe herrlichen Sachen beim Schein egel, der hunderte von Wachskerzen, die von goldenen Armleuchtern und blen Wandleuchtern und von den Luſtres der Decke ihr Licht ausſtrömten, llen. bewundern zu können. Aber wem dieſes Meer von Licht, von Gold ngen Croſtall, und Spiegeln die Augen verblendete, der mochte ſich zurück⸗ rnen ziehen in die kleinen, reizenden Boudoirs, die von Zeit zu Zeit an llou der Seite der Säle und Prunkgemächer ſich öffneten, und in denen ufen ein ſüßes Schweigen, ein ſanftes Dämmerlicht herrſchte, und wo man auf ſchwellende Polſter hingeſtreckt, in behaglicher Ruhe dem Treiben heute der glänzenden Geſellſchaft, die ſich da in den Gemächern bewegte, krni zuſchauen konnte. An dieſe Reihe der Zimmer, Säle und Boudoirs vicm⸗ ſchloß ſich das Gewächshaus an, eine neue Reihe von Sälen, in denen ltm aber die herrlichſten Blumen aus allen Ländern und Zonen, die wunder⸗ tht vollſten Palmen, die von den grünen Zweigen der O Suanden und Lorbeer⸗ vi bäume herniederhängenden Früchte, die Pracht des Goldes, des Mar⸗ en mors, und der Spiegel erſetzten, wo in vergoldeten Käfigen oder in 21 ſchaukelnden Reifen die buntgefiderten Vögel der ſüdlichen Zonen, von dem Kakadu bis zu den kleinen Colibri's ſich wiegten, wo in des Bosquets, aus blühenden Myrten und Roſengeſträuchen gebildet,


