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„ daß ſo würde ich geglaubt haben, Oeſterreich habe Meiner nicht vonnöthen, A dahin und ich könnte von hinnen gehen, wie Maria Thereſta auch von Antlitz hinnen gegangen iſt. S Was ſoll das heißen, Durchlaucht? fragte der Kaiſer erſchrocken. K daß Das ſoll heißen, daß ich geſtorben ſein würde, wenn Ew. Majeſtät 5 uch in mich nicht mehr würdig gehalten hätten, Ihr Miniſter und der Diener 3 Oeſterreichs zu ſein. 4* Aus Wie, Durchlaucht, Sie würden es gewagt haben Hand an Sich egung Selber zu legen? 4.En te ſich Hand an mich ſelber? Nein, Sire, ich würde mich einfach haben un vor Hunger ſterben laſſen. Ich würde es nicht mehr der Mühe werth h tief gehalten haben, die Creatur zu pflegen und zu erhalten, da der Geiſt, ch ge welcher in der Creatur wohnt, überflüſſig geworden. Ew. Majeſtät haben 6 ein mir alſo das Leben durch Ihr Hierherkommen erhalten, und da ich i ge jetzt hoffen darf, Oeſterreich und Ew. Majeſtät durch mein Leben zu wandt nuͤtzen, ſo danke ich Ihnen. Und jetzt, Sire, laſſen wir einen Schleier großes über die eben verfloſſenen Minuten fallen, einen undurchdringlichen Aber. Schleier, und da Ew. Majeſtät meinen, daß mein Menſchenantlitz wieder immer nur eine Maske trägt, ſo erlauben Sie mir jetzt meine Maske, rnoch die einen Moment abgeſallen war, wieder vorzulegen. Sie hat mir in meinem Leben immer viel gute Dienſte gethan, und wenn ich — Oeſterreich einige Dienſte geleiſtet, ſo verdanke ich das zum Theil Ihnen meiner Maske. Die Menſchen verdienen es wahrlich nicht, daß man Min ihnen ſein Menſchenantlitz unverhüllt zeige, und wer von ihnen etwas rwenig erlangen will, der muß eine Maske tragen. Hätten wir zum Bei⸗ r Herz ſpiel vor einem Jahr unſere Maske nicht ſo früh ſinken laſſen, ſo diylo⸗ würde Baiern jetzt unſer ſein. Wir harten aber zu früh den König n ohen von Preußen unſer wahres Antlitz ſehen laſſen, und er errieth uns, Aiebe⸗ und erkannte, daß unſer Gelüſte auf Baiern eigentlich ein Gelüſte nngedenf 4 auf Deutſchland war. Oh, dem König von Preußen gegenüber muß erfülenn, man ſich immer hüten ſeine Maske zu lüften, er iſt ein weitſehender
Staatsmann, und was zu fern liegt, um es ſehen zu können, das wiecht er, denn er hat eine gar feine Spürnaſe.
Nun, jetzt fürchte ich weder ſeine Naſe, noch ſeine Augen mehr, rief der Kaiſer. Jetzt mag er auf mich ſehen, und ich hoffe, es ſollen große Dinge ſein, die wir in Oeſterreich ihn ſehen laſſen werden.
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