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faſt geſchlagen, und ſie acht Tage von ſeinem Angeſicht verbannt hat, weil ſie das Wort„Teſtament“ in ſeiner Gegenwart ausgeſprochen hat?
Ich weiß es, und werde mich wohl hüten, mich in eine ähnliche Gefahr zu bringen, rief der Kaiſer lächelnd. Ich werde nicht von meinem Teſtament ſprechen, ſondern ich werde ſagen, ich bringe Ihnen hier meinen Friedenstractat mit dem Leben! Seltſames Leben, fuhr der Kaiſer ſinnend fort, ſo bunt und wechſelnd wie ein Kaleidoſcop! Zuerſt beſorge ich jetzt mein Teſtament und übergebe die Regierung an Kaunitz, dann wohne ich einer Trauung bei, und dann— dann geht's in den Kampf mit den Türken! Leben Sie wohl, Quarin, auf Wieder⸗ ſehen hier unten oder dort oben!
Eine Stunde ſpäter begab ſich der Kaiſer, heimkehrend, in die Kapelle der Burg. Er hatte ſeine Staatsuniform angelegt, und war geſchmückt mit allen ſeinen Orden. Nur bei außer⸗ ordentlich feſtlichen Gelegenheiten pflegte der Ka iſer ſich ſo zu ſchmücken, und ſeit der Vermählung ſeines Neffen Franz mit der Prinzeſſin Eliſabeth von Würtemberg hatte man ihn nicht in ſo glänzender Toilette geſehen.
Aber heute war ſein Antl
vom Fürſten Kaunitz
itz nicht ſo heiter und freudig ſtrahlend, wie es an jenem Tage geweſen, heute war ſein Blick ernſt und finſter und als er in die Kapelle eintrat, und da drüben vor dem Altar die Braut gewahrte, welche in ihren weißen Gewändern, umwallt von dem weißen Spitzenſchleier, der von ihrem Haupt niederfiel, vor dem Altar ſtand, da überdeckte eine tödtliche Bläſſe das Antlitz des Kaiſers, und er mußte ſich an eine der Säulen lehnen, um nicht umzuſinken. Aber dies dauerte nur einen Moment, dann ſchritt der Kaiſer vor⸗ wärts zu dem Brautpaar hin, das da, Verwandten und Freunden, vor dem Altar ſtand, und nur des Kaiſers geharrt hatte, um die Ceremonie beginnen zu laſſen.
Der Kaiſer näherte ſich dem Grafen Dietrichſtein, und begrüßte ihn freundlich, dann wandte er ſich zu dem Grafen Kinsky und reichte ihm ſeine Hand dar. Aber der Graf ſchien dies nicht zu ſehen, er verneigte ſich ſteif und ceremoniell vor dem Kaiſer, der mit einem ſchmerzlichen Lächeln ſeine Hand zurückzog.
Noch nicht einen Blick hatte er auf Thereſe geworfen, auf die
bleiche, zitternde⸗Braut, die eben ſich auf einen der Seſſel hatte nie⸗
der
umgeben von den nächſten
nach
Nuch Auch Keop
Trau


