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ſind falſch. Ich habe ſie nachgemacht, ſo gut wie meine Empfehlungs⸗ briefe und alle meine Papiere.
Obriſt Szekuly ſtarrte ſie einen Moment an mit entſetzten Blicken, dann faßte er haſtig nach ſeinem Herzen, und ſank mit einem leiſen Aechzen wie eine gefällte Eiche zu Boden nieder.
Gräfin Baillou lachte laut auf. Er iſt ohnmächtig geworden! ſagte ſie zu den herantretenden Polizei⸗Beamten. Verächtliche Welt, wo die Männer ohnmächtig werden, und nur die Frauen allein noch Muth haben! Kommen Sie, mein Herr Polizei⸗Director, ich bin be⸗ reit, Ihnen zu folgen, aber Sie werden bald erkennen müſſen, daß ich unſchuldig bin, und der Kaiſer ſelber wird mich um Verzeihung bitten müſſen!
VII.
Papſt Pius VI.
Das fromme und gläubige Wien ſchwelgte noch immer in Ent⸗ zücken über die Anweſenheit des Papſtes. Es folgte ihm in an⸗ dächtigen Schaaren, ſo oft er ſich zeigte, es ſtrömte ihm jubelnd nach,
ſo oft er ſpazieren oder nach der Stephanskirche zur ſonntäglichen
Meſſe fuhr, es ſank auf ſeine Kniee nieder, ſo oft er die Hände er⸗ hob, um dem Volk mit ſeinem milden, bezaubernden Lächeln ſeinen Segen zu ertheilen.
Der Papſt, entzückt über dieſe Begeiſterung der guten Wiener, zeigte ſich daher täglich entweder auf der Straße, oder auf ſeinem Balkon, und niemals war in Wien ſo viel Segen geſpendet, ſo viel Ablaß geſchenkt, ſo viel Vergebung verkündet, wie in dieſen glück⸗ ſeligen Wochen der Anweſenheit des Papſtes.
Aber dieſe zufälligen Segnungen genügten weder dem leutſeligen Vapſt, noch dem frommen Volk. Pius wollte bei ganz beſonderer Gelegenheit ſich dankbar zeigen für ſo viel Andacht und Chrfurcht,
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hin, meng mit Sege wie
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