Teil eines Werkes 
3. und letzte Abtheilung, Kaiser Joseph als Selbstherrscher : 3. Band (1857)
Entstehung
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noch meinen Vater, blaß vor Wuth, mit geballter Fauſt auf mich zuſchreiten, ich ſehe meine Mutter, welche mit flammenden Augen neben ihm ſteht, und ihre Hand nicht erhebt, um die Fauſt meines Vaters aufzuhalten, und ſie fällt nieder auf die Schulter ihres Sohnes, der, in Ehrfurcht vor ſeinem Vater, ſich nicht zur Wehre ſetzt, ſondern nur mit einem Schrei des Entſetzens zurücktaumelt, und wie zerſchmettert in ſeine Kniee ſinkt. Ah, meine Mutter, fuhr der Graf mit zitternden Lippen, mit einem wilden höhniſchen Lächeln fort, gehen Sie doch zu meinem Vater, und erinnern Sie ihn an jene Stunde, wo ein unnatürlicher Vater den Fluch ausſprach über ſeinen unglücklichen Sohn, und ihn mit Verwünſchungen fortſtieß von der Schwelle ſeines Hauſes, wo er in ſeiner Wuth die Fauſt aufhob gegen den Sohn, den die Chrfurcht wehrlos machte! Oh, Mutter, Mutter, bis dahin war ich nur ein Leichtſinniger geweſen, aber in jener Stunde empfing ich von meinem Vater den Ritterſchlag des Verbrechers. Sagen Sie ihm das, ſagen Sie ihm, daß ich ihn verantwortlich mache für Alles was geſchehen, für Alles, was noch geſchehen kann, daß Er der böſe Dämon iſt—

Still, unterbrach ihn ſeine Mutter mit gebieteriſchem Ton, Du läſterſt Deinen Vater, Du willſt die Schuld auf ihn wälzen, und weißt wohl, daß Du allein der Schuldige biſt. Du ſprichſt von den Schreckniſſen jener Stunde, aber nicht von den Urſachen dieſer Schreck⸗ niſſe! Du ſagſt nicht, weshalb Dein Vater ſeiner L Dir fluchen mußte, Du ſagſt nicht, was es war, das ihn in ſo ſchmerz⸗ liche Wuth verſetzen konnte! Sage auch das, ſprich es aus, damit dieſe glänzenden Räume es hören, damit dieſe Kerzen auslöſchen, da⸗ mit die Brillanten Deines Kleides ihren Glanz verlieren vor Ent⸗ ſetzen: weshalb fluchte Dir Dein Vater? Was hatteſt Du gethan? Ich befehle Dir, es mir zu ſagen, denn ich will wiſſen, ob der reiche Graf Carl Podſtadzky es nicht vergeſſen hat. Sprich, was hatteſt Du gethan, weshalb Dein Vater Dir fluchte?

Ich hatte falſche Wechſel gemacht, murmelte der Graf, ganz be⸗ herrſcht von dem ſtolzen gebieteriſchen Weſen ſeiner Mutter, und vor ihren flammenden Blicken die Augen niederſchlagend.

Ja, Du hatteſt falſche Wechſel gemacht, wiederholte ſie drohend. Du hatteſt die Handſchrift Deines Vaters unter Papiere geſetzt, welche

iebe vergeſſen und

Du Deinen geahmten warſt ein zu einem Waru Graf mit ſchrift als etſpart hat Er w Gräfin en überliefern das Glüc unſerer bezahlte verpfände geworden und in d lächelnd, als die! wir habe verpfände wir einſt willen! noch ferr gegen De Deines