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gezogen hatte. Die große Prachtliebe uünp enn en heſlht des jungen Grafen war ſeinen Aeltern ein Aergerniß, und mn erz 5 ſtch, daß dies der einzige Grund des Zerwürf fniſſes zſe en dem 3 Grafenpaar und ihrem Sohn ſei, und daß, 1ir der Idds nif verſchwende, der alte Graf deſto geiziger werde. er Gel es 1 en Grafen war in ganz Wien ebenſo anerkannt, ale die„wſchäeutnng des jungen Grafen, und mit demſelben moquanten Lächel n, imit we chem man erzählte, daß der junge Graf Podſtadzky ſein Hötel 8 richide eingerichtet, die Zahl ſeiner Lakayen verdoppelt, neue Cauipagen k herrliche arabiſche Pferde angeſchafft habe, mit demſelben Lächeln der 9 man von dem ſtets zunehmenden Geiz des alten Grafen, der ſein Hôtel vermiethet, ſeine Dienerſchaft zum Theil entlaſſen, ſeine Equipage ver⸗ kauft und in einem einfachen Fiacre mit ſeiner Gemahlin zu Hoſ fahre, obwohl es allgemein bekannt war, daß der alte Graf Pod⸗ ſtadzky Liechtenſtein zu den reichſten Ariſtocratenfamilien der Monarchie gehörte, und herrliche große⸗Beſitzungen in Ungarn hatte. Niemand wunderte ſich alſo darüber, daß die alte Gräfin nicht bei dem Feſt ihres Sohnes die Rolle der Dame vom Hauſe übernommen, und ſelbſt die Damen waren es zufrieden, daß die Gräfin Baillou ſich
dieſer wichtigen Charge unterzogen hatte, denn nun durfte man gewiß
ſein von einer anmuthigen und zuvorkommenden Wirthin empfangen zu werden, und auch den Kaiſer bei dieſem Feſt erſcheinen zu ſehen, bei dieſem Feſt, von deſſen wunderbarer Pracht und Herrlichkeit man ſich in Wien wahre Mährchen erzählte, und auf welches Jedermann ge⸗ din Achon einige Stunden vor Beginn des Feſtes begann daher das Volk ſich in der Straße, in welcher das Palais des jungen Grafen lag, zu ſammeln, und mit neugierigem Staunen ſchauten hundert 6 aber hundert Augen auf die lange Reihe dieſer Fenſter hin, welche im Glanz der ſchon angezündeten Kronleuchter ſtrahlten, und durch welche die glückliche Menge hier und da einen Blick in die reiche mit Blumen, Gold, Sammet, Seide und Spiegeln drapirten Säle werfen konnte. Mitten in dieſem Schauen und Spähen ward das Publikum
der Straße auf einmal von dem raſchen Heranrollen eines Wagens
geſtört, der gezogen von vier köſtlichen Schimmeln daherbrauſte, grade hinein in die Menſchenmenge, die entſetzt und ſchreiend auseinander
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