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ihrem Rock verbergend, es der Frau unmöglich machten, auch nur einen Schritt weiter vorwärts zu thun.
So laßt mich doch gehen, Ihr Kinder, ſagte die Frau halb lächelnd, halb unwillig, wenn Ihr mich feſthaltet, werde ich nimmer dem Herrn Kaiſer meine Bittſchrift übergeben können.
Da ſie Euch nicht loslaſſen, werde ich wohl zu Euch kommen müſſen, die Bittſchrift in Empfang zu nehmen, ſagte der Kaiſer, mit lachendem Geſicht zu der Frau hineilend, die noch immer in der Thür mit ihren Kindern rang. Gebt mir Eure Bittſchrift.
Majeſtät, dieſe hier ſind meine Bittſchrift, ſagt die Frau auf ihre Kinder deutend. Mein Mann diente im zwölften Regiment zwei und zwanzig Jahre lang und ſtarb jetzt an den Wunden, die er im letzten baieriſchen Krieg erhalten. Er hat mir nichts hinterlaſſen, als einen Haufen Kinder ohne Vater.
Der Kaiſer ſchaute lächelnd auf die Kinder hin, die ſich noch immer an ihre Mutter klammerten, und deren goldlockige Köpfe hier und dort aus den Falten ihres Gewandes hervorſchimmerten, wie die goldenen Früchte aus den Zweigen des kräftigen Obſtbaumes. Dann aber auf einmal flog ein Schatten über Joſephs Antlitz hin, und ein leiſer Seufzer entrang ſich ſeiner Bruſt. Ihr beklagt Euch über Eure Armuth, gute Frau, ſagte er, und wißt nicht, wie Viele Euch be⸗ neiden mögen um Euren Reichthum, wie Viele Euch Millionen geben möchten, wenn dafür eins Eurer Kinder ihnen gehören könnte. Kinder⸗ ſegen iſt Gottes Segen!
Ja Majeſtät, wenn ein Vater da iſt, der für ſie ſorgen kann!
Ich will ihr Vater ſein, ſagte der Kaiſer, und ſeine großen blauen Augen richteten ſich mit einem Blick voll unendlicher Milde und Güte auf die Kinder hin, die jetzt ſchon mehr Muth gefaßt hatten, und mit emporgerichteten Köpfen mit ihren hellen unſchuldigen Augen den Kaiſer neugierig anſtarrten. Lauter Buben, fuhr der Kaiſer forr. Nun ſagt, Ihr Buben, wollt Ihr auch Soldaten werden?
Ja, ja, das wollen wir, ſchrieen die beiden größten der Kinder, indem ſie eine ſteife Haltung annahmen, und die Hände an die Schläfe legten, als ob ſte den Kaiſer ſalutirten.
Nun gut, rief Joſeph lächelnd, Ihr macht Eure Sache ſchon ganz gut, und ich nehm' Euch dereinſt unter meine Leibgarde, wenn Ihr
tüchtig ſeit ich werde forgt und Jahr, und Adieu! O Gott zitternder neine Vul Kaiſer erb werdet bra Sier ſchloß der mal beend Joſep gedankenn mit ihrer
auch wohl ſo muß ie ftieden ſei


