Teil eines Werkes 
3. und letzte Abtheilung, Kaiser Joseph als Selbstherrscher : 3. Band (1857)
Entstehung
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hatte, doch eine Penſion bewilligte, dieſer Kammerbeutel exiſtirt nicht mehr, er hat ein Loch bekommen!

Der alte Huſaren⸗Rittmeiſter warf dem Kaiſer einen grimmigen Blick zu, und zog langſam und feierlich ſeine Perrücke ab. Dann neigte er ſein Haupt, und deutete mit dem Finger auf drei breite, blutgeränderte Narben, die da auf ſeinem glatten, glänzenden Schädel ſichtbar wurden.

Sire, ſagte er, ſehen Sie nur, es iſt meinem Kopf gegangen, wie Ihrem Kammerbeutel, er hat auch manches Loch bekommen! Es ſind die Feinde Ihres Hauſes geweſen, welche meinem Kopf dieſe Löcher beigebracht haben!

Solche Löcher zu ſtopfen, iſt für mich eine Ehrenpflicht, ſagte Joſeph lächelnd, und wenn auch der Kammerbeutel ein Loch hat, ein bischen iſt immer noch darin geblieben für alte brave Offiziere, die meinem Hauſe gedient haben. Setzen Sie Ihre Perrücke wieder auf, und vergeben Sie mir meine Weigerung. Die Bittſchrift, welche Sie da oben auf Ihrem Schädel tragen, iſt beredter, als Ihre Worte es waren. Sie ſollen Ihre Penſion auch ferner behalten!

Ich danke Ew. Majeſtät, ſagte der Rittmeiſter lakoniſch, und mit einer ſteifen militairiſchen Verbeugung machte er Kehrt, und marſchirte der Thür zu.

Der Kaiſer blickte ihm lächelnd nach, und rief dann nach dem Nächſtfolgenden. Ein junges Mädchen in einfacher beſcheidener Tracht trat jetzt in das Cabinet ein.

Ew. Majeſtät haben befohlen, daß ich herkomme, ſagte ſie mit einem kurzen Knix. Ich bin die Beata Schönhuber, welche geſtern die Bittſchrift überreicht hat!

Ach, die geweſene Nonne, die im Königskloſter war, und mit den Andern von mir entlaſſen worden? fragte Joſeph lächelnd.

Eben die Majeſtät.

Und jetzt wollen Sie Sich, wie ich aus Ihrer Bittſchrift erſehe, verheirathen, und zwar mit einem Offizier meiner Armee?

Ja, Sire. Es iſt ein Vetter von mir, und wir lieben uns von ganzem Herzen, können uns aber ohne die Gnade Eurer Majeſtät nicht verheirathen, weil wir Beide arm ſind.

Und da meint Ihr, ich ſoll Euch die Ausſteuer zahlen, und Ihnen

die Penſte Nun, da ich gewiſ mehr als mache. Penſton braut, he die Ex⸗R lade mich

Oh, Ihnen w wird nier Gott wie ſoll das Kaiſers ſein, un mit Gli

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