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die andern Fürſten auch; ich liebe es, Oſtentation zu treiben mit meinen wenigen guten Eigenſchaften, und umgebe mich mit Schmeich⸗
mit dithyrambiſchen Lobliedern beſingen müßten!— Aber es i*ſt jetzt genug des Plauderns und der Erholung, fuhr der Kaiſer fort, indem er ſich aus dem Lehnſtuhl erhob. Die Arbeit des Tages ruft mich, und die armen Leute, die mich im Controlorgang erwarten, werden ſchon ungeduldig ſein, denn wie ich ſehe, iſt es ſchon eine Viertel⸗ ſtunde über die feſtgeſetzte Zeit! Gehen Sie alſo, Freund Günther, und laſſen Sie zum Beſten der Armen das Pamphlet drucken; ich will gehen, die Bittſchriften der Armen entgegen zu nehmen und ihre Klagen anzuhören!
II. Der Controlorgang.
Der Controlorgang, dieſer breite Corribor, welcher ſich unmittelbar vor dem Cabinet des Kaiſers befand, und in welchem ſich alle die⸗ jenigen aufſtellen durften, welche dem Kaiſer eine Bittſchrift zu über⸗ geben, oder ihn perſönlich zu ſprechen wünſchten, war heute ganz angefüllt mit Menſchen. Leute jedes Alters, jedes Standes, die vor⸗ nehmſten Damen der hohen Geſellſchaft, die oberſten Staatsbeamten ſtanden da neben den armen Tagesarbeitern, den hülfsbedürftigen Wittwen und Waiſen und harrten ſehnſuchtsvoll des Moments, wo der Kaiſer die Thür öffnen und zu ihnen hinaustreten würde, und Joſeph that dies von neun Uhr Morgens bis zur Mittagszeit jede Stunde. Unermüdlich in dem Eifer, ſeinem Volk zu dienen, war er
dürftigen anzuhören und ihnen Abhülfe zu ſchaffen, ſo weit er es
lern, welche die allergewöhnlichſte gute und vernünftige Handlung gleich.
jede Stunde bereit die Klagen der Unglücklichen, die Bitten der Be⸗
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