timmt, und
jetzt:
hon wieder begannen n Lied an⸗ ſtrahlender
ſe kommen, nicht mehr h ſchreiben unge ſollen ln! Mein wills heute Seahimi⸗ 1*) Frei⸗ der Küchtig ſchreiben? lrbeit nicht die rii aſſen, was
die Feder ſgeſchlage
drich ſeinte Friedrich ſel⸗ kademie
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XII. Waffenſtillſtand.
Tiefe Ruhe herrſchte um ihn her; die Soldaten, welche ihr Lied dicht vor den Fenſtern des Königs begonnen hatten, waren jetzt weiter hinab in das Lager gegangen, und ihr fröhlicher Geſang verhallte in der Ferne..
Der König ſchrieb haſtig weiter; auf einmal ward die Stille durch ein ſchüchternes Klopfen an der Thür unterbrochen, und auf des Königs Ruf trat ſein Kammerdiener herein.
Sire, ſagte er, der Herr, welcher ſchon zweimal zu Ew. Majeſtät in's Lager gekommen, iſt wieder da und bittet um Audienz.
Der König zuckte zuſammen in freudigem Schreck und ſeine großen Augen richteten ſich mit ſo flammenden, durchbohrenden Blicken auf den Kammerdiener, daß dieſer ganz verſchüchtert die Augen ſenkte.
Thugut, der Baron Thugut iſt wieder da? fragte der König.
Ich weiß nicht, ob er ſo heißt, Sire, er ſagte, ich ſollt Eurer Majeſtät den Secretair des Fürſten Gallizin melden!
Er iſt's, er iſt's, murmelte der König. Laß den Herrn ſogleich zu mir eintreten!
Hätte der Kammerdiener gewagt aufzuſchauen, ſo würde er geſehen haben, welch' ein ſtrahlendes Lächeln das Antlitz des Königs erhellte und wie freudig ſeine Augen aufleuchteten.
Aber dieſes Lächeln und dieſe leuchtenden Blicke waren längſt ſchon wieder verſchwunden, als der Baron Thugut eintrat, und der König empfing ihn mit vollkommen gleichgültigem und ruhigem Geſicht.
Nun, mein Herr Baron, ſagte er, die tiefen Verbeugungen des heimlichen Abgeſandten der Kaiſerin von Oeſterreich mit einem kaum merklichen Kopfneigen erwidernd, Sie kommen zum dritten Mal?
Wenn der böſe Feind zum dritten Mal kommt, muß er entweder die arme Seele erbeuten, oder er muß auf immer auf ſie verzichten.


