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empor.— Das Alter hatte die Schwingen des Adlers gebrochen und ihn, den kühnen Bewohner ſonniger Höhen, verurtheilt, gleich den niedern Sterblichen auf der Erde umherzukriechen, und ihre Miſère zu erdulden. Er würde darüber nicht geklagt haben zu den Menſchen⸗ aber er klagte es dem Himmel und den Hoͤhen, zu denen er ſich nie mehr aufſchwingen ſollte!
Immer noch ſchaute der König ſchweigend, mit zuckenden Lippen empor und ſeine Augen füllten ſich mit Thränen, die langſam über ſeine Wangen niederfloſſen.
Der König wehrte ihnen nicht, denn er war allein mit Gott und ſeinem Schmerz, oder er war ſich ſeiner Thränen vielleicht nicht einmal bewußt, bis ſie von ſeinen Wangen niederrollten auf die Hand, welche auf ſeinem Schooß ruhte und welche noch immer die Flöte hielt.
Dieſe brennende Thräne ſchien Friedrich aus ſeinem Schmerz zu erwecken; er ſenkte ſeinen Blick nieder auf ſeine Hand und ein rührendes, trauriges Lächeln überflog ſein Angeſicht.
Nun, ſagte er leiſe, es wird einem alten Manne wohl erlaubt ſein, über der Leiche ſeiner letzten und einzigen Jugendfreundin eine Thräne zu vergießen! Nun will ich ſie begraben!
Er legte die Flöte in ihr Futteral, und wie er dann den Deckel krachendeſchloß, klang es wie das Rollen der erſten Scholle auf ein friſches Grab.
Der König hatte ein Gefühl, als ob es ſo ſei; in ſich erſchauernd, ſetzte er den Kaſten auf den Tiſch.
Sie iſt begraben, ſagte er. Lebewohl auf Nimmerwiederſehen!
In dieſem Moment vernahm man von draußen lautes Jubeln und Singen, und tauſend und abertauſend Stimmen riefen: es lebe unſer König! Es lebe der alte Fritz!
Sie jubeln, weil ſie die Nachricht erhalten haben, daß es morgen zur Bataille gehen ſollte! ſagte der König leiſe. Aber ihre Hoffnung iſt umſonſt, wie die meine! Es hieß vorwärts oder rückwärts! Da ich nicht mehr vorwärts kann, muß ich mich wohl entſchließen rück⸗ wärts zu gehen. Wir werden morgen aufbrechen gen Schleſien, wenn auch nicht beſtegt vom Kaiſer, ſo doch von meinem Alter, und das iſt, weiß Gott, die ſchlimmſte aller Niederlagen, denn man kann ſie nicht mit neuen Lorbeeren auswetzen.
mäli Töne
mach ſeinen
ſange Lied Köni
verd mich es p Sch Wen ich nich anfo nie den iſt's abg mit ſee
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