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indem ſie von der kühnen Entgegnung Schrötter's auf das Aeußerſte
gebracht, mit zornblitzenden und glühenden Wangen einen Schritt ihm näher trat, als wollte ſie ihn durchbohren mit ihren Blicken und ihn mit ihrer drohend erhobenen Hand zerſchmettern. Er meint immer noch, daß Seine Schriften genützt haben? Hör! Er denn, ich will Ihm ſagen, was ſie genützt haben! Sie haben dazu genützt, daß der Kaiſer, welcher ein Gelüſt' auf Baiern hatte, ſich damit ver⸗ meint rechtfertigen zu können, wenn er den Krieg um dieſe Erbſchaft anfinge; ſte haben genützt, daß alle Welt Gelegenheit gehabt hat, die Documente, auf die wir unſere Anſprüche gründen, genau kennen zu lernen und zu prüfen, um ſich zu überzeugen, daß ſich gar Mancher⸗ lei ſagen ließ gegen unſere Anſprüche. Sie haben dazu genützt, daß das Unheil des Krieges über mein Land ausgebrochen iſt, daß das Blut meines Volkes vergoſſen wird um eine zweifelhafte Sach'! Sie haben genützt, daß meine Nächte ſchlaflos und meine Tage voll Kummer ſind, und daß ich endlich jetzt in der Verzweiflung meines Herzens, um das Unglück und den Krieg abzuwenden und meinem Oeſterreich den Frieden wiederzugeben, mich ſo weit gedemüthigt hab', den Bei⸗ ſtand Rußland's anzurufen, und die ſtolze und übermüthige Czarin zu bitten, daß ſie dieſe Angelegenheit in die Hand nehme und Schieds⸗ richterin ſei in dieſem Streit, der ganz Deutſchland zerfleiſcht und in Aufruhr ſetzt. Daran iſt Er Schuld, Er mit Seiner Juriſten⸗Klug⸗ heit und Seinem ſuperklugen Schriftſtellerweſen, Er hat dies Elend und dieſen Jammer verſchuldet, und Er auch wird Schuld ſein an meinem haldigen Tode. Denn ich ſag's Ihm, dieſer unſelige Krieg hat mein Herz gebrochen, und iſt der letzte Nagel worden zu meinem Sarg*). Wenn dann mein Volk weint und klagt, und ich hoff', es wird weinen und mich bedauern, dann zähl' Er die Thränen, und freu' Sich an dem Kummer, denn Er hat das verſchuldet, Er hat mir mein Grab graben helfen, und ich werd' Ihm das gedenken, und aus der Stille meines Grabes hervor werde ich Ihn anklagen und meine zürnende Stimme ſoll Ihn verfolgen und Ihm keine Ruhe geben und keinen Frieden, denn—
Majeſtät, nicht weiter, ich beſchwöre Sie, nicht weiter, rief Herr
) Der Kaiſerin eigene Wortke.
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