s Fortrollen c, und von der Thereſe er mit ſeiner
ufenthalt in iſeph wollte ſeine Heim⸗ ten, denn er vom Morgen lungen, ale
Auch der ren jetzt er⸗ ſcſſen Ge⸗ en dem Kal m Wi und Pmris, de
is mit fork⸗
zum Kaiſer
Nur am Hofe des Königs war die Verſtimmung gegen den Kaiſer mit jedem Tage düſterer geworden, und ſein aufrichtiger Freimuth, ſein oft ſcharfer und beißender Tadel über das, was er ſah und hörte, ſeine Sarcasmen und ſein Spott hatten ihm dort immer mehr die Herzen entfremdet. Der König verzieh es nicht, daß er ſich täglich von dem Kaiſer beſchämt fühlte, weil dieſer beſſer in den Einrichtungen, Inſti⸗ tuten und Anſtalten von Paris Beſcheid wußte, wie Ludwig ſelber, und ſich deshalb oft erlaubte, dem Könige Rath zu ertheilen. Die Königin verzieh es ihm nicht, daß der Kaiſer nicht blos im ſtillen, vertraulichen Beiſammenſein, ſondern ſogar öffentlich vor dem Hofe die neuen von der Königin eingeführten Moden verſpottete, und ſie an die Einfachheit erinnerte, an welche ſie als Erzherzogin in Wien gewöhnt worden; ſie verzieh es ihm nicht, daß er über ſie ein Bonmot gemacht, welches man ſich lachend in allen Geſellſchaften von Paris wiederholte. Die Königin liebte es ſehr, Schminke aufzulegen, und der Kaiſer quälte ſie um dieſer ihm verhaßten Mode willen mit beſtändigen Neckereien. Eines Tages, als ſie in Begleitung des Kaiſers in's Theater gehen wollte, hatte Marie Antoinette ſich ungewöhnlich ſtark geſchminkt. Der Kaiſer lachte, als er die Königin, gefolgt von ihren Ehrendamen, auf ihn zuſchreiten ſah, und auf eine der Damen ihres Gefolges hindeu⸗ tend, welche noch ſtärker geſchminkt war, ſagte der Kaiſer zu Marie Antoinette:„Noch ein wenig mehr Schminke, Madame, hier unter den Augen iſt noch eine Stelle leer. Sie müſſen noch ein bischen mehr Roth auflegen, damit Sie wie eine Furie, und wie dieſe Dame hier ausſehen!“*)
Die Königin hatte ihm dieſen beißenden Scherz nicht verziehen,
recht froh Sie zu ſehen. Ihre Schweſter iſt unſere Mutter, und Sie ſind unſer Vetter, und wir ſind Ihre Dienerinnen. Das Volk iſt ſehr glücklich, daß Dero Kleider bezahlt ſind, und wir ſind ſehr glücklich, einen erhabenen Herrn zu ſehen, der Gold und Silber ganze Hände voll verſchenkt! Ade!“— Der Kaiſer vertheilte in Erwiederung auf den ſchmeichelhaften Schluß der An⸗ rede wirklich Hände voll Gold und Silber unter die Damen der Halle, welche alsdann wieder laut ſingend und jubelnd von dannen gingen, und die Luft von Paris mit dem Lobliede des großmüthigen Kaiſers erfüllten.(Hübner, I, S. 151.) *) Campan, I. 180.


