Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Kaiser Joseph und Marie Antoinette : 4. Band (1857)
Entstehung
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dieſer Doſe eine kleine Priſe de contenance nehmen.— Und jetzt, mein Herr Gevatter, wandte der Kaiſer ſich an den vor Freude weinenden Poſtmeiſter, jetzt, da ich zu Ihren Taufzeugen gehöre, werden ſich doch auch hier noch wohl ein Paar Pferde finden, die mich weiter ſchaffen?

V.

Ankunft in Verſailles.

Der ganze Hof hatte ſich nach Verſailles begeben, denn dort wollte das Königspaar den erſten Beſuch Kaiſer Joſeph's empfangen, und dort ſollte der Kaiſer ſelber mit ihnen reſidiren. Eine glänzende Reihe von Zimmern war für den Kaiſer und ſein Gefolge in Bereit⸗ ſchaft geſetzt, Generale, Kammerherrn und Lakaien waren ernannt, um den Privatdienſt des Kaiſers zu übernehmen, und Jedermann erwartete mit Ungeduld die Ankunft dieſes Fürſten, von deſſen Leutſeligkeit, Güte und Liebenswürdigkeit ganz Frankreich ſich jetzt ſchon, bevor er Paris erreicht hatte, die anmuthigſten Anecdoten erzählte.

Ein Courier war ſoeben in Verſailles angelangt mit der Mel⸗ dung, daß der Kaiſer in kürzeſter Zeit daſelbſt eintreffen werde, und ſchon von der letzten Station vor Verſailles abgefahren ſei.

Die Königin empfing dieſe Nachricht mit einem lauten Freuden⸗ geſchrei, und befahl allen Damen ihres Hauſes, mit ihr in den großen Empfangſaal zu kommen, woſelbſt das erſte Begegnen mit ihrem kai⸗ ſerlichen Bruder ſtattfinden ſollte.— Der König aber empfing dieſe Nachricht mit einem ſtummen Kopfnicken, und ein leichter Schatten flog über ſeine Stirn hin.— Alsdann wandte er ſich mit einer ha⸗ ſtigen Bewegung zu ſeinem erſten Miniſter und vertrauteſten Rath⸗ geber, dem Grafen Maurepas hin, mit dem er ſich ſo eben allein in ſeinem Kabinet befand.

Sagen Sie mir ehrlich, Graf, was halten Sie von dieſer Reiſe des Kaiſers?

Der alte Graf zuckte leicht die Achſeln. Sire, die Königin hat

ihrer Bitte Beſu müth

beſtir dieſe