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die dort verſammelte Geſellſchaft, welche die beiden Fremden mit gro⸗ ßen, neugierigen Angen anſtarrte, mit einer verbindlichen Verneigung.
Zwei fremde Cavaliere, welche die Güte haben wollen ein wenig in unſerer Mitte zu verweilen, und der feierlichen Taufhandlung bei⸗ zuwohnen, rief Herr Etienne laut, indem er die beiden Fremden mit einer ſtolzen Handbewegung ſeinen Gäſten präſentirte. Erlauben Sie, meine Herren, daß ich Sie Madame Etienne vorſtelle. Madame Etienne wird glücklich ſein, zwei Herren zu begrüßen, welche ſo freundlichen Antheil an unſerem Elternglück nehmen, und obwohl ſie noch ſehr ſchwach iſt, wird ſie doch Worte finden, um Ihnen zu danken für die Ehre, die Sie unſerm Erſtgebornen erzeigen wollen!
Madame Etienne fand wirklich Worte. Ihr feines geübtes Auge hatte ſofort erkannt, daß dieſe beiden Herren, welche ſo vollkommen unbefangen, und ohne die mindeſte Verlegenheit in den ſtolzen Kreis dieſer glänzenden Geſellſchaft eingetreten waren, durchaus der vorneh⸗ men Geſellſchaft oder hohen Ariſtokratie angehören müßten, und ſie war glücklich, ihren übrigen Gäſten zeigen zu können, wie gut ſie es verſtände, mit den vornehmſten Leuten zu verkehren, und in den feinſten Formen ſich zu bewegen.
Sie empfing daher die beiden Cavaliere mit ihrem ſüßeſten Lächeln und ihren ſchmachtendſten Blicken, und während ſonſt der Herr Pfarrer und der Herr Bürgermeiſter aus Solanges ihre Tiſchnachbarn hätten ſein ſollen, lud ſie jetzt die beiden Fremden ein, dieſe Ehrenplätze neben ihr einzunehmen. Sie machte während des Mahls die Fremden in großmüthiger Zuvorkommenheit mit dem Namen, dem Stand und der Bedeutung aller ihrer übrigen Gäſte bekannt, und erzählte ihnen mit beſcheidener Miene, welche Triumphe ſie noch im verfloſſenen Winter auf dem großen Ball des Herrn Unter⸗Präfecten gefeiert, und daß ſie die ganze Nacht hindurch getanzt habe, während die ſchönſten und jüng⸗ ſten Mädchen nicht aufgefordert wurden.
Die beiden Fremden hörten ihr mit der verbindlichſten Aufmerk⸗ ſamkeit zu und bewieſen ihr auf die feinſte Weiſe das größte Intere Zuweilen auch miſchte der eine der Fremden, der mit den großen bla Augen und der ſtolzen impoſanten Haltung, ſich in die allgemeine! terhaltung, und fragte den Herrn Bürgermeiſter um die Zuſtände ſein
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