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ſeine Befürchtungen ſich wirklich beſtätigten, und ob wirklich ſein erha⸗ benes Feſt durch einen Paſſagier geſtört werden ſollte.
Richtig, da kam ein mit drei Pferden beſpannter Kaleſchwagen daher geraſſelt, und in demſelben Moment ſchmetterte von der andern Seite der Straße ein Poſthorn laut die Melodie: Je suis un père, un père heureux!
Auch das noch, ächzte Herr Etienne. Dieſer Paſſagier wird mit meinen Gäſten zu gleicher Zeit hier vorfahren, er wird—
Ein zweites Poſthorn ließ ſich vernehmen, und jubelte froh: Je suis un père, un père heureux!
Und jetzt von beiden Seiten der Straße donnerten die Wagen über das holprichte Steinpflaſter daher, und hielten faſt zu gleicher Zeit vor dem Gaſthofe an.
Herr Etienne, ſeinem erſten Impuls folgend, ſtürzte zu dem Wa⸗ gen hin, welcher nicht fremde Paſſagiere, wohl aber den ehrwürdigſten und erhabenſten aller ſeiner Gäſte, den Herrn Pfarrer aus der nächſten Stadt nebſt ſeinem Caplan enthielt. Er war ſchon im Begriff, den Schlag des Wagens zu öffnen, aber dann ſich plötzlich ſeiner Dienſt⸗ pflicht erinnernd, prallte er zurück und eilte zu dem zweiten Wagen hin, um die fremden Paſſagiere zu begrüßen.
In dieſem Wagen ſaßen zwei Herren, und neben dem Poſtillon auf dem Bock thronte ein anderer Herr, der ſeiner freundſeligen Miene nach der Kammerdiener ſein mußte.
Die Herren wollen ohne Zweifel ſogleich weiter fahren? fragte Herr Etienne ſtotternd und mit verlegener Miene.
Nicht ſogleich, mein Herr, ſagte der eine der Herren, indem er ſeine großen, blauen Augen mit einem raſchen Blick auf das Poſthaus richtete. Das Haus ſieht ſtattlich und einladend aus. Ohne Zweifel haben Sie ein gutes Gaſtzimmer und können uns ein kleines Diner ſerviren?
Herr Etienne ächzte leiſe und ſtarrte den Fragenden mit verlegener, düſterer Miene an.
Sie wollen hier diniren? fragte er. Sie wollen ein Gaſtzim⸗ mer und—
ThAbermals ſchmetterte ein Poſthorn die ſchöne Melodie und ein


