Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Kaiser Joseph und Marie Antoinette : 4. Band (1857)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

30

wünſcht, nur bitte ich Dich, mein Engel, habe heute ſo viel Kräfte, um unſerm Feſt vom Anfang bis zum Ende beizuwohnen und als die Göttin der Schönheit, Anmuth und Liebenswürdigkeit an unſerer Tafel zu präſidiren.

Ich werde mir Mühe geben, alle Deine Wünſche zu erfüllen, mein guter Etienne, ſagte die junge Frau mit einem Blick herablaſſen⸗ der Güte, und da Du es forderſt, werde ich trotz nieiner Schwäche erſt, wenn alle Gäſte uns verlaſſen haben, mich zurückziehen.

Oh und wir werden einen herrlichen, vergnügten Tag haben, rief Etienne, ſich glücklich die Hände reibend, es wird ein Feſt ſein, von welchem Vitry und die ganze Umgegend noch acht Tage lang ſprechen werden. Der Himmel gebe nur, daß unſere Gäſte bald kominen, und daß heute keine ungeladenen Gäſte, das heißt keine Paſſagiere kommen. Das wäre wirklich heute eine große Verlegenheit für uns, ich wüßte in der That nicht, wo ich einen Paſſagier unterbringen ſollte, denn unmöglich können wir doch den erſten beſten unbekannten Reiſenden in den Eßſaal eintreten und an unſerer Geſellſchaft Theil nehmen laſſen, und außerdem weiß ich gar nicht, woher ich Pferde zu ſeiner Weiterreiſe nehmen ſollte, denn wir gebrauchen alle unſere Pferde und Poſtillone ganz nothwendig zur Heimfahrt unſerer Gäſte! Der Himmel behüte uns alſo heute vor Paſſagieren, denn— Herr mein Gott, un⸗ terbrach ſich Herr Etienne ſelber, indem er aufhorchend ſein Ohr dem Fenſter zuwandte, hörte ich da nicht in der Ferne ein Poſthorn?

Es wird einer unſerer Poſtillone ſein, der mit den Gäſten kommt, ſagte die junge Frau.

Nein, nein, unſere Poſtillone blaſen heute alle die Melodie des Liedes: Je suis un père, un père heureux, rief der Poſtherr, aufmerk⸗ ſam horchend auf die Töne, welche jetzt immer näher und nällamelihne.

Es iſt ein Signal, es iſt ein Paſſagier! ſchrie Herr(enne zu m

ſammenfahrend. Athanaſia, mein Engel, wir ſind verloreres kommt 8

ein Paſſagier!

Und ohne eine Antwort ſeiner intereſſanten, jungen Cyergte ab⸗ zuwarten, ſtürzte Herr Etienne aus dem Putzzimmer, durcheiln er den Eßſaal und den Flur und trat vor die Hausthür, um zu ſehe ſob

ſeine bene

daher Seite

père mein suis

über

Zeit

gen! und

Stad Schl pflic hin,

auf nach

Herr ſeine riche habe ſervi

düſſe

mer