ühenden
fragen ob ſie nihren
ohl zum und ſie ſie bis
fuhr ſie lind Sie lich mit r Nähe den Vnd
8 Pakks, vor uns ohres zorrecht, g, wel⸗ dennoch hnen ge⸗
159
paar und die königlichen Prinzen, eine zweite für die Damen und Herren des Hofes errichtet waren.—
Während ſonſt nach der Abendtafel der König und die Kö⸗ nigin ſich in die„petits appartements“ zurückgezogen, um ſich zur Ruhe zu begeben, und auch die Hofgeſellſchaft ſich dann zu zerſtreuen pflegte, kehrte man heut nach der Abendtafel in den Gartenſalon zurück, um dort mit allerlei Spielen und Zerſtreuungen die wenigen Stunden der Nacht bis zum Sonnenaufgang hinzubringen.
Marie Antoinette war heute von der frohmüthigſten Laune, der hinreißendſten Liebenswürdigkeit und Anmuth, ſie entzückte Jedermann durch ihre herablaſſende Freundlichkeit, ihre unſchuldsvolle, liebliche Fröh⸗ lichkeit.— Zuweilen trat ſie mit der Aengſtlichkeit eines Kindes an die offene Thür des Gartens, und ſchaute ängſtlich zum Himmel em⸗ por, ob auch kein Wölkchen da emporſteige, um ihr die Sonne zu ver⸗ düſtern. Aber der Himmel blieb klar und durchſichtig wie ein Azurmeer, und groß und herrlich klar ſtand der volle Mand da drüben am Hori⸗ zont, und beleuchtete mit ſeinem Silberglanz den dämmernden Garten, und die träumenden Sträuche, Blumen, Bosquets und Bäume.
Und Marie Antoinette wandte ſich mit freudeſtrahlendem Antlitz wieder dem Saal zu, und ſuchte mit ihren Blicken den König, um ihm den ſchönen Anblick dieſer ſtillen friedvollen Natur da draußen zu gewähren.
Aber der König war verſchwunden, und wie Marie Antoinette ihre ängſtlichen Blicke noch immer ſuchend im Saal umher ſchweifen ließ, näherte ſich ihr der Graf von Provence.
Ich bin beauftragt, meine Schweſter, Ihnen die Grüße des Königs zu bringen, ſagte er laut. Se. Majeſtät bittet um Entſchuldigung, daß er von ſeinem Recht Gebrauch macht. Denn da er zu keiner Strafe verurtheilt werden konnte, durfte er ſich wohl die Gnade des Schlafes gönnen. Der König hat ſich alſo zur Ruhe begeben, aber er bittet Ew. Majeſtät inſtändigſt, Sich in Ihrem Vergnügen nicht ſtören zu laſſen, ſondern jedenfalls Ihr Vorhaben auszuführen und die Sonne aufgehen zu ſehen.*)
*) Campan. I. 93.


