Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Kaiser Joseph und Marie Antoinette : 3. Band (1857)
Entstehung
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eeine Gemahlin wollen, welche Ihnen ſo f

könnte! Sagen Sie das der Kaiſerin im

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in dieſen acht fürchterlichen Tagen, in denen ich gerungen habe mit mir ſelber, und in denen ich zu Gericht geſeſſen habe über mir und meiner Zukunft. Haben Sie alſo Erbarmen mit mir um des Heils meiner Seele willen.

Mein Gott, Comteſſe, rief der Graf emp ſo ſehr ein Gegenſtand des Abſcheues bin, das Heil Ihrer Seele durch mich einzubüßen Mittel Sich Selber zu erretten! Die Kai native geſtellt.

Ja, ſie hat mir die Wa Und ich war entſ

findlich, wenn ich Ihnen wenn Sie ſogar fürchten ſo bleibt Ihnen ja ein ſerin hat Ihnen ja eine Alter⸗

hl gelaſſen zwiſchen Ihnen und dem Kloſter! chloſſen lieber das Kloſter anzunehmen, als Ihre Hand! Ich bereitete mich vor in meinen Gedanken zu dieſer grauenvollen Oede des Kloſterlebens, aber da in einer fürchterlichen Stunde der Schmerzen ward es mir klar, daß dieſes Opfer meine Kräfte überſteigt, daß ich es meinem Herzen nicht abringen kann! Nein, ich kann nicht in ein Kloſter gehen, nein, ich kann mich nicht einſchließen in eine Zelle! Wollen Sie wiſſen, weshalb nicht, ſoll ich Ihnen ſagen, warum ich, wenn mir nur dieſe Wahl bleibt, lieber noch Ihre Gemahlin, als eine Nonne werde? Weil die in ihrem Kloſter eingeſchloſſene Nonne des einzigen Glückes entbehren würde, welches mir noch geblieben: des

Glückes, Ihn zu ſehen, Ihn zu ſprechen, Ihn, den ich liebe, um deſſen

Anſchauen ich eine Welt voll Qualen an

nehmen, um deſſen Liebe ich meine Seligkeit hingeben würde! Oh,

nicht wahr, Sie werden nicht ürchterliche Bekenntniſſe macht? Nicht wahr, jetzt ſchaudern Sie zurück vor Ihrer eigenen Zukunft? Sie wollen nicht ein Weib, welches um eines Andern willen bereit iſt mit einem Meineid vor den Altar zu treten, welche um einer ſündigen Liebe zu genügen bereit iſt eine ehrvergeſſene, treuloſe Frau zu werden? Oh, ich gebe Ihnen das Recht, dies Alles, was ich Ihnen da geſagt, der Kaiſerin zu wiederholen, ich gebe Ihnen das Recht, jetzt, indem die Kaiſerin mir die Hand reichen wird, um mich zum Altar zu führen, ihr zu ſagen: Majeſtät, ich nehme dieſe Frau nicht an, denn ſie trägt eine verbrecheriſche Liebe im Herzen, und ich will nicht eine Gemahlin, welche vielleicht eines Tages meinen Namen und mein Haus beſchimpfen

Vertrauen, ſie hat ein großes

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