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Weg gezeigt, auf welchem ſie dieſer Stadt des Jammerns entrinnen
en konnten, er hatte auch Derer ſich erbarmt, welche kein Geldſtück aufzu—— weiſen hatten, er hatte ſelbſt den Bettlern ſeine Hand gereicht, und ihnen 1Be 4 die Thore des ewiges Lebens und des himmliſchen Friedens geöffnet. lugen 2 Aber— welche der Tod zurückgelaſſen in dieſem düſtern de Schlupfwinkel des Elends, mußten ihren Tribut zahlen für dieſe Exi⸗ nna ſtenz des Jammers und der Noth, mußten ſich durch Abgaben und ſe die Steuer das Recht erkaufen, wieder einen neuen Monat des Elends, 6 des Hungers und der Krankheit durchleben zu dürfen. ie Vergebens war alles Flehen, vergebens, daß man den Dienern uüigen der Obrigkeit ſein abgemagertes Geſicht, ſeine zitternden Hände zeigte, „ 5 daß man ſie hineinſchauen ließ in dieſe elenden düſtern Gemächer, in rdel, denen Kranke und Sterbende mit den noch Geſunden auf Einem Lager aucj ruhten, daß man ihnen die leeren Räume, die leeren Spinden und örden Truhen wies, deren Inhalt mian längſt ſchon verkauft und verſchleudert hatte, um ſich für den Erlös ſeiner Habe einige Zeit länger das jam⸗ n der mervolle Daſein zu friſten. Vergebens dieſes Alles! Die Diener der Gut, Gerechtigkeit hatten kein Mitleid, ſie durften keins haben! Die böh⸗ ewan miſche Regierung bedurfte ſo vieler Geldmittel, es waren da in Prag he Ar⸗ ſelbſt ſo viele Chriſten noch, welche darbten, hungerten und bettelten, Landel man konnte alſo den Juden ihre Steuer nicht erlaſſen, ſie mußten u ver⸗ zahlen, damit man etwas mehr Geld noch habe für die armen chriſtli⸗ ihrer chen Leute. ſtets Jammern und Wehklagen durchtönte daher die öden, feuchten ch von Straßen der Judenſtadt. Es hallte wieder in jedem Hauſe, in jeder uf der Kammer und auf jedem Krankenbett! Die Prager Obrigkeit hatte ihre cettung Exekutoren in die Judenſtadt geſandt, und denen, welche nicht zahlen eigene konnten, hatte man ihre Habe ausgepfändet und fortgeführt!— Und hegen⸗ nicht zufrieden mit dieſer grauſamen Härte, hatte man derſelben eine neue hinzugefügt. Diener Zu viel des Elends, der entſetzlichen Noth hatten die Diener der rt, die Obrigkeit, die Executoren und Gerichtsbeamten in der Judenſtadt geſehen, tiyphus um nicht davon mit Entſetzen und Schrecken erfüllt zu werden. Ihr d van Entſetzen hatte den Behörden ſich mitgetheilt, und was die ausgeſand⸗
1e ten u Boten erzählt hatten von den Krantheiten, welche in der Indenſtadt


