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und wenn wir erſt ſo weit gelangt ſind, daß der Strich Korn wirklich ſie wu mit zwanzig Gulden bezahlt wird, nun dann werde auch ich menſchen⸗ niſſair freundlich genug ſein, meine Kornböden zu öffnen und mein Korn zu freundl verkaufen! Majeſt
Und indem der Freiherr ſo ſprach, füllte er den Kryſtallbecher, ihren der vor ihm ſtand, bis zum Rande mit Wein und leerte ihn auf ſelber einen Zug. G
Ah, es beliebt Ihnen zu ſcherzen, ſagte der Baron achſelzuckend.„ BVaror Wie ſollte es möglich ſein, daß Sie allein von dieſer allgemeinen Noth Finger ausgeſchloſſen blieben? ten hi
Wer zur rechten Zeit haushält und ſpart, iſt geſichert, wenn die hervo Noth kommt, ſagte der Freiherr, deſſen Antlitz glühte von dem über⸗ mäßigen Weingenuß. Ich ſage Ihnen, ich bedarf Ihres Korns nicht,
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denn ich habe ſelbſt genug davon, und wenn die rechte Zeit gekommen— iſt, werde ich eben ſo klug ſein, wie Sie, mein Herr, und werde mein und it Korn verkaufen. Schul Sie ſollten das indeß nicht ſo laut ſagen, mein Herr, ſagte der ſo ſor Baron. Sie wiſſen doch, daß der Kaiſer einen ſtrengen Befehl hat er⸗ ſelnes
gehen laſſen, daß alle Kornbeſitzer der Regierung in Prag angeben ſollen, wie viel Korn ſie haben, damit die Regierung es ihnen zu einem ziem⸗. Wile lich hohen Preiſe abkaufen kann.
Ein Narr, wer dieſem Befehl des Kaiſers gehorchen wollte, rief Sl der Freiherr mit ſchwerer Zunge. Der Kaiſer iſt nicht der Herr un⸗ ſers Willens und unſers Kornbodens. Auf ſeinem Dorfe iſt der Lorn Edelmann der Kaiſer, und Gott verhüte, daß das jemals anders wer⸗ G den ſollte!. nit
Aber der Kaiſer hat eigene Beamte ernannt, welche von Dorf zu dnn Dorf reiſen, und denen die Gutsherren ihre Scheuern öffnen, und ihre a Kornvorräthe zeigen müſſen. h
Ja, ſie ſind auch bei mir geweſen, lachte der Freiherr, ſie ſind 4 bei uns Allen geweſen, nicht wahr, meine Herren? nd
Ja, ſie ſind bei uns Allen geweſen, rief der Chorus dieſer lachen⸗ 3 den, weinglühenden Herren. 3 aül
Aber ſie haben nichts gefunden, fuhr der Freiherr lachend nichts als ein paar hundert Gulden, die plötzlich in ihren Händen w —


