ſeinen Händen wieder entriſſen,
Tage wieder aufzunehmen.
das Ohr der Kaiſerin, geln gegen
wagten, wie ſie.
ſion mit größerer argwöhnendes Tugendrichteramt wieder antrat, w
und Kaiſer Joſeph ſollte wieder dazu verurtheilt werden, das müßige, thatenloſe, beobachtende Leben früherer Alle dieſe hochfliegenden Pläne für ſeines Landes Wohl und ſeiner Unterthanen Glück, ſie mußten wieder trauernd und mit gebrochenen Flügeln in ſein ſtilles, chen, ſie durften nicht mehr zur That und Die alte Geiſtesfinſterniß ſenkte ſich tiefer wie je über der, die Prieſter und die Frommen gewannen me und verleiteten ſie zu den ſtrengſten Maaßre⸗ alle diejenigen, welche anders zu denken und zu ſprechen Joſeph mußte es ſehen, wie die Keuſchheits⸗Commiſ⸗ Wuth und Strenge als je zuvor ihr ſpionirendes, ie das Cenſur⸗Colle⸗
wundes Herz zurückſchlei⸗ zur Wahrheit ſich geſtalten. Oeſterreich nie— hr wie je Macht über
gium mit fanatiſchem Eifer Alles verpönte, was nicht dem finſtern
und orthodoxen Verfolgungsgeiſt der Prieſter genehm war, ſehen, wie die Heuchler und Verläſterer ſich Penſionen erſchlichen, weil ſie es verſtanden durch Hinterthüren und zu ſchlüpfen, und ſich von der Kaiſerin täglich in tiefer dem Altar betreffen zu laſſen.—
ſchweigen, er ſeinen Zorn
Feinden nicht den er litte, wie bitter ſein Herz getroffen ſei. allmälig ſeine Geiſtesflügel erlahmten, wie eine tiefe M düſtern Schleier über ſeine Seele hinzubreiten begann. und Kraft ſeines Weſens raffte er ſich aus dieſer
ganzen Energie
ſchmerzvollen, dumpfen Betäubung empor.
— er mußte und Würden Schleichwege Andacht vor
Joſeph mußte das Alles ſehen, und mußte ſeinen Kummer unter einem heitern Angeſicht, unter einem Lächeln verbergen, um wenigſtens ſeinen Triumph zu gönnen, daß er ſie ahnen ließ, wie viel Aber er fühlte doch, wie
elancholie ihre Indeß mit der
Ich will nicht zu Grunde gehen, ſagte er zu ſich ſelber, ich will
nicht hinſiechen an dieſen geh
eimen Schmerzen, ich will nicht den Freunden
ein Gegenſtand des Jammers, den Feinden ein Gegenſtand höhnenden Triumphes. ſein. Fort von mir, Ihr trüben Wolken des Kummers, Ihr ſollt mir das Licht und die Sonne nicht länger verhüllen dürfen.
Ich will leben, und das Leben leicht nehmen.
Für mich iſt es jetzt
dunkel in Wien, aber anderswo ſcheint vielleicht die Sonne; ich will
ausziehen mir einen Sonnenſtrahl zu ſuchen! Ich will reiſen! Hinaus


