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geblieben war als das ſpaniſche Coſtüm, bis vor ein war er nichts weiter als der Sohn ſeiner Mutter, verdammt zur Un⸗ thätigkeit, zum Gehorſam, zum Schweigen! Aber
der freie, ſich ſelbſt beſtimmende Menſch, jetzt hatte er eine Zukunft, die er ſich ſelber ſchaffen und bereiten konnte, jetzt war es in ſeine Hand gegeben, ſich einen Namen zu ſchaffen, zu beweiſen, daß er Karls des Fünften echter Enkel ſei!
Wie er, immer noch Freude und Glück, ſich im Spiegel beſchaute, öffnete ſich hinter ihm leiſe und vorſichtig die Thür, und ein junger Mann trat ein.
Verzeihung, kaiſerliche Hoheit, ſagte er, ehrfurchtsvoll neben der Thür ſtehen bleibend, Verzeihung, daß ich es wage ohne Erlaubniß einzudringen. Ohne Zweifel haben Hoheit mein Klopfen überhört, und ich fand im Vorzimmer Ni unte.
Nlemand, der mich melden ko
Der Prinz wandte ſich lebhaft zu dem Sprechenden um, und reichte ihm ſeine Hand dar. Ja, ja, ſagte er mit einem glücklichen Lachen, die ehrbare und langweilige Dame Etiquette iſt von meiner Thür abgezogen, ich habe ſchon mein ganzes Haus entlaſſen, und wie Du mich hier ſiehſt, Freund, bin ich nicht mehr die unglückliche kaiſer⸗ liche Hoheit Erzherzog Joſeph, ſondern ein junger, freier, glückſeliger Soldat, welcher nichts beſitzt als ſein Schwert und ſeinen Muth, ein junger Rekrut, aus dem noch Etwas werden kann, und der, ſo Gott will, nie und nimmermehr wieder in die ſteife, abſcheuliche ſpaniſche Verpuppung zurückkehren wird, ſondern ſich auf den Schlachtfeldern das Recht erobern will, das Kleid des Soldaten ſein Leben lang zu tragen. Oh, Freund Dominik, ich ſage Dir, ſie ſollen meinen Händen nicht wieder das Schwert entreißen können, um ſie mir mit dem Roſenkranz zuſammenzubinden, und ſo viel Lorbeern will ich um mein Haupt legen, daß es ihnen unmöglich ſein ſoll, mir wieder eine Schlafmütze darüber zu ziehen, und wäre ſie immerhin vom heiligen Papſt zu Rom geweiht! Still, Hoheit, um Gotteswillen ſtill, flüſterte ſein junger Freund. Joſeph lachte. Herr Graf Dominicus von Kaunitz, ſagte er, Sie ſind der rechte Sohn Ihres Vaters, ein echtes Diplomatenkindlein, das ut, und ſelbſt den Wänden nach ſchöne
immer lächelt, immer ſchön th 8 C 9 k„* O— Worte macht, eingeden deſſen, daß die Wände Ohr⸗ 8
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ner Stund noch
jetzt war er der Soldat,
ganz trunken von F
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