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geborgen, der Fürſt Lichnowsky, Niemand kann ihn ſehen, denn es iſt finſter da drunten, ganz finſter. Ein kleines Fenſter befindet ſich über ihm in der Mauer, aber es iſt mit Stroh verſtopft, kein Licht dringt hin⸗ ein, aber hören kann man durch dieſe Oeffnung, hören was drunten im Garten geſchieht.
Still iſt es drinnen im Lattenverſchlag, aber die Gefahr iſt doch mit dem Fürſten eingezogen in den engen düſtern Raum. Sie umſchwebt ihn, ſie lauert auf ihn, ſie wird ihn nicht mehr verlaſſen, nein, nicht mehr!
Welch ein Triumphgeſchrei jetzt durch die Stille zu ihm herantritt, wie das heult und jauchzt: Wir haben ihn! Den Spion! Den Volksverräther!
Ein Schrei des Entſetzens tönt von den Lippen des Fürſten. Er erräth Alles. Sie haben ihn, den General Auerswald! Sie glauben ihn zu haben, den Fürſten Lichnowsky!
Und er kann nicht zu ihm hin! Er iſt einge⸗ ſchloſſen!
Jetzt wird's lebendig da im Garten, da dicht vor dem Fenſterlein, das in ſeinem Verſchlag ſich befindet.
Du mußt ſterben! Du mußt ſterben! brüllen
wüthende Stimmen.


