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Und eine keuchende, ſchmerzvolle Stimme fleht: Habt Erbarmen! Ich bin ja ganz ſchuldlos! Habt Erbarmen mit meinen armen Kindern! Sie haben erſt jetzt ihre Mutter verloren! Tödtet ihnen nicht auch den Vater!*)
Wie gräßlich das klingt durch die Stille, welch ein furchtbarer Jammer die Bruſt des Verſteckten erfüllt! Wie ſich ſein Haar ſträubt, als er jetzt einen furcht⸗ baren Schlag fallen hört, als er das Todesächzen ver⸗ nimmt, das ihm folgt!
Ich bin ſchuld, oh, ich bin ſchuld an ſeinem Tode! murmelt es durch die Stille da unten im Lattenver⸗ ſchlag. Gott ſei ihm gnädig, und er erbarme ſich meiner!
Auch droben im Garten iſt es ſtill geworden. Sie haben ihn fortgeſchleppt, den armen General, hinaus aus dem Garten. Jetzt knallt ein Schuß!
Gott ſei ſeiner armen Seele gnädig! ächzt es da unten im Lattenverſchlag.
Auf einmal hallt durch die Stille der wüthende
Ruf: Es war nicht der Rechte! Wir müſſen ihn
*) Die eigenen Worte des Generals von Auerswald. Siehe: Pflüger, Enthüllungen über den Proceß des Fürſten von Lich⸗ nowsky ꝛc. I. S. 110.


