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Zuſtimmung als eben der Erzherzog Johann mit glühenden Worten die Nothwendigkeit auseinander⸗ ſetzte, die gerechten Forderungen des Volkes zu bewilligen, und als Geſchenk jetzt noch zu gewähren, was man ſonſt bald von der Revolution ſich werde abzwingen laſſen: Conſtitution! eßfreiheit! Volksbewaffnung!
Hören's, Oncle Johann, rief der Kaiſer ihm zu⸗ nickend mit einem fröhlichen Lachen, hören's Oncle Johann, das ſind ja drei ſchöne Worte, und ich mein', ſie haben eine ganz hübſche Melodie! Die Fürſten müßten gut darnach tanzen können, glaub' ich, und ich begreif' halt gar nit, warum der hochſelige Kaiſer
dieſe drei hübſchen Worte ſo ſehr gehaßt hat. Ich will Ew. Majeſtät ſagen, warum er das ge⸗ than hat, ſagte Erzherzog Ludwig. Der Kaiſer, Ihr hochſeliger Herr Vater, war der feſten Ueberzeugung, daß dieſe drei Worte genügten, um jede Monarchie zu ſtürzen und jeden Thron zu zerſchmettern. Er er⸗ achtete es aber für ſeine heilige Pflicht, den Thron, den er von ſeinen Vätern ererbt, für ſeine Nachfolger nd Erben zu erhalten und zu bewahren, damit er nicht dereinſt vor dem Throne Gottes zur Rechenſchaft gezogen werde als ein ſchlechter Verwalter, der das Gut, welches ihm anvertraut, verſchleudert habe.


