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nicht die Umgebung des Schloſſes, forſchte man nicht nach dem Thäter?
Man that das Alles, Durchlaucht. Aber freilich konnte man erſt am nächſten Tage genaue Nach⸗ forſchungen anſtellen, denn die Nacht war finſter und es war unmöglich, in der Dunkelheit irgend welche Unterſuchungen anzuſtellen. Am nächſten Tage aber kamen die Gerichtsbeamten und die Aerzte. Man öffnete die Leiche und fand, daß ihre Bruſt von zwei Spitzkugeln durchbohrt worden, welche die Lungenflügel zerriſſen und damit den Tod herbeigeführt hatten. Die beiden Kugeln fand man in der Wand dem Fen⸗ ſter gegenüber. In der Fenſterſcheibe befand ſich ein rundes Loch, es bekundete, daß der Schuß durch das Fenſter eingedrungen war.
Die Frau Herzogin bewohnte alſo wohl die Par⸗ terrezimmer des Schloſſes, in denen ich ſonſt wohnte? fragte der Herzog.
Ja, Durchlaucht, ſie bewohnte die Parterrezimmer, aber Ew. Durchlaucht wiſſen, daß dies Parterre ſo hoch iſt, daß es für den größten Menſchen nicht wohl möglich geweſen, durch daſſelbe in das Zimmer hinein zu ſchauen und den Schuß zu thun. Es mußte alſo Jemand ſich einen Stuhl oder ſonſt einen Unterſatz


