Teil eines Werkes 
4. Abtheilung, Erzherzog Johann als Reichverweser : 2. Band (1863)
Entstehung
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Was wollt Ihr hier? rief er ihr entgegen. Wie könnt Ihr es wagen, hier einzutreten?

Nun, Ew. Durchlaucht wiſſen wohl, warum ich es wagen darf, zu Ihnen zu kommen, ſagte die Frau mit verächtlichem Achſelzucken. Ew. Durchlaucht haben ja dem Jäger draußen ſelber befohlen, jeden Boten, der von Slupna komme, ſogleich einzulaſſen, und ich komme vom Schloß Slupna, und mein Mann iſt es, der mich ſchickt.

Dein Mann iſt es, der Dich ſchickt? fragte Flora mit einem Ausdruck triumphirender Freude. Es iſt alſo geſchehen, und

Der Prinz legte haſtig ſeine Hand auf ihren Arm. Still, Flora, ſagte er leiſe, vergißt Du denn, daß wir nicht allein ſind?

Dann wandte er ſich wieder an die Frau, welche jetzt näher getreten war, und unaufgefordet ſich auf einen Stuhl niedergelaſſen hatte.

Euer Mann iſt es alſo, der Euch zu mir ſchickt? fragte er ſtolz. Und was wollt Ihr im Namen Eures Mannes von mir erbitten?

Ich will nichts von Eurer Durchlaucht erbitten, ſagte die Frau mit einem ſpöttiſchen Lächeln. Ihr

habt meinem Mann ein Geſchäft aufgegeben, und habt Mühlbach, Erzherzog Johann. 4. Atbth. II. 19

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