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ihm verſprochen, ihm, wenn er es ausführt, dafür zweitauſend Thaler zu zahlen. Nun, ich komme, das Geld für meinen Mann abzuholen, denn— das Ge⸗ ſchäft iſt beſorgt.
Ein zwiefacher Schrei ertönte, ein Freudenſchrei von den Lippen Flora's, ein Entſetzensſchrei von den
Lippen des Prinzen, deſſen Antlitz erdfahl geworden und der wie zerſchmettert auf einen Stuhl nieder⸗ geſunken war.
Herzog Ludwig, bleich wie ſein Bruder, und an allen Gliedern bebend, ſchritt jetzt langſam auf die Frau zu, und ſeine großen Augen hefteten ſich mit einem gebieteriſchen Ausdruck auf ihr Angeſicht.
Und was war das für ein Geſchäft, welches der Prinz Ihrem Manne aufgetragen? fragte er. Ich be⸗ fehle Ihnen mir die Wahrheit zu ſagen, und Sie müſſen mir gehorchen, denn Sie gehören ohne Zweifel zu den Unterthanen der Herzogin von Bielitz, und ich bin ihr älteſter Sohn, bin der Herzog Ludwig von Bielitz.
Ach, der Herr Herzog, ſagte die Frau gleichgültig, der Herr Herzog, der damals heimlich nach Amerika entwich, als er die Erbſchaft ſeines Herrn Vaters an⸗ treten ſollte, und drei Mal mehr Schulden als Ein⸗


