Teil eines Werkes 
4. Abtheilung, Erzherzog Johann als Reichverweser : 2. Band (1863)
Entstehung
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ihm dies zu unbeſchränkter Benutzung einräumt. Die Perſon, die ich zu dieſem Zwecke für uns gewinnen wollte, war die Kammerfrau der Herzogin, ihre viel⸗ geliebte Roſalie Randel, denn dieſe übte auf die Her⸗ zogin den größten Einfluß aus. Das Mittel aber, durch welches wir die Kammerfrau gewinnen und auch die Fürſtin bewegen wollten, in eine Entfernung vom Schloß Slupna zu willigen, das Mittel war, daß wir die furchtſamen Frauenzimmer zu ängſtigen ſuchten, und machten, daß ſie ſich einbildeten, man trachte der Herzogin nach dem Leben. Deshalb machte der Prinz mehrmals, bloß zum Schein, einen Angriff auf die Herzogin, deshalb führten wir am Abend vor unſerer Abreiſe nach Wien die kleine Komödie auf, daß zwei vermummte Geſtalten die Herzogin in einem dunklen Corridor überfielen und einen Dolch auf ſie zückten. Die Herzogin ſchrie laut auf, und Roſalie Randel ſtürzte mit dem Licht herbei; die ver⸗ mummten Perſonen verſchwanden und Niemand ahnte, daß es der Prinz und ich geweſen, welche ſich dieſen Spaß bereitet. Ein anderes Mal ließen wir uns von einem befreundeten Apotheker hier aus Wien ein Fläſchchen mit Blauſäure kommen, und ich erzählte davon mit geheimnißvollem Geſicht der Kammerfrau,