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Sie waren Närrinnen alle Beide, rief der Prinz ungeſtüm. Wer hieß ſie, die Dinge gleich ſo ſchwer nehmen, warum war die Eine ſo wüthend eiferſüchtig, und warum fiel es der Andern ein, plötzlich Ehrge⸗ fühl bei ſich zu entdecken, da ſie doch noch niemals gewußt, was Ehre ſei, und niemals welche beſeſſen hatte, und—
Aber wir ſind durch dieſe Auseinanderſetzungen ganz und gar von der Hauptſache abgekommen, ſagte Flora, mit einer gebieteriſchen Bewegung ihrer Hand den Prinzen unterbrechend. Der Herr Herzog meinte, es ſei der kleine Baron Guſtav geweſen, der zu Dir geſagt habe:„ich verſchaffe Dir eine Perſon, welche Dir die Alte bei Seite ſchafft.“ Aber Sie irren, Herr Herzog, ich habe das zu dem lieben Prin⸗ zen geſagt. Aber ich hatte dabei keine Mordpläne im Auge, behüte der Himmel. Nein, ich wollte damit nur ſagen, daß ich eine Perſon zu gewinnen hoffte, welche die Frau Herzogin Mutter bereden ſollte, während der beſchloſſenen Reiſe nach Wien das Schloß Slupna zu verlaſſen, und ſich auf ein anderes, kleineres ihrer Güter zurückzuziehen. Denn Schloß Slupna iſt nun einmal der Lieblingsſitz des Prinzen, und er will ja weiter nichts, als daß die Herzogin
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