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welche Dir die Alte auf die Seite ſchafft, wenn Du nach Wien gegangen biſt.“
Sie ſind im Irrthum, mein lieber Herr Herzog, ſagte Flora lachend, Ihre Phantaſie beſchäftigt ſich immer noch mit der früheren Geliebten des Prinzen, dem ſogenannten Baron Guſtav, und ich finde das begreiflich, denn Ricardo Meyer wird Ihnen viel von ihr erzählt haben, weil er verliebt war in die när⸗ riſche Perſon. Daher kam es auch, daß der kleine Baron Guſtav ganz troſtlos war, als der liebe Ri⸗ cardo abreiſte, denn er war immer ihr Beiſtand ge⸗ weſen, und oft genug, wenn der Prinz ihr eine wohl⸗ verdiente Züchtigung wollte zu Theil werden laſſen, hatte der empfindſame verliebte Ricardo ſie vor der ſchweren Hand und dem ſchwanken Rohr des Prinzen gerettet. Ja, ja, Ricardo Meyer's Abreiſe ſchmerzte daher Nie⸗ mand ſo ſehr, als den kleinen weiblichen Baron Gu⸗ ſtav, und ich wage zu behaupten, daß dieſe Abreiſe Schuld war an dem Tode des Barons Guſtav.
Wie, der Baron Guſtav iſt todt? rief der Herzog.
Ja, der Baron Guſtav, will ſagen die Marie Tſchinki, iſt todt, ſagte Flora achſelzuckend. Und wollen Sie wiſſen, woran ſie geſtorben iſt? An einer Por⸗ tion wohlverdienter Schläge mit der Hetpeitſche, die ſie


