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den leichtſinnigen Schuldenmacher hinter Schloß und
Riegel büßen zu laſſen.
Ricardo Meyer, fuhr der Herzog, der die Unter⸗ brechung gar nicht bemerkt zu haben ſchien, ruhig fort, Ricardo Meyer nahm den Vorſchlag mit der größten Bereitwilligkeit auf, weil es ihn drängte fortzukommen aus dem Hauſe, das, wie er ahnte und fürchtete, bald der Schauplatz eines grauenvollen Verbrechens ſein werde. Der unnatürliche Sohn hatte ihm in dem Zorne über die fehlgeſchlagene— Drohung mit der Piſtole rückhaltslos ſein Inneres enthüllt. Er hatte ihm faſt
drohend geſagt, daß der Tod der Herzogin eine be⸗ ſchloſſene Sache ſei, und daß Ricardo's Hand nicht immer bereit ſein werde, das Gewehr fortzuſchleudern, welches man auf die Herzogin anlegen würde. Dann, als Ricardo Meyer es verſucht hatte, den Sinn des hartherzigen Sohnes zu erweichen, als er ihn darauf aufmerkſam machte, in welche Todesgefahr er ſelber ſich durch ſolch frevelhaftes Verbrechen ſtürzen werde, dann hatte der Prinz ausgerufen:„ich w werde ſchon Sorge tragen, daß ich nicht anweſend bin, wenn es geſchieht.“ Und ſeine Geliebte, wie ich vermuthe, der ſogenannte Page Baron Guſtav, hatte ihm zugerufen: „Sei ohne Sorge, Max, ich verſchaffe Dir eine Perſon,


