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Heimath
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Lebens,
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und wie ich einſt am Sterbebette Deiner Mutter es gelobt, ſo ſchwöre ich auch jetzt: Ich will Dich lieben und ehren als meine Gemahlin. Ich will mein ganzes Leben Deinem Glücke weihen!
Er neigte ſich nieder und küßte ihre Stirn, ſie ſchlang ihre Arme um ſeinen Nacken und weinte an ſeiner Bruſt die erſten Thränen ſeliger Wonne, un⸗ ausſprechlichen Glückes!
Und Carmela? Sie ſchaute zu ihnen hin, mit bleichem, farbloſem Angeſicht, mit weitgeöffneten Augen, mit zuſammengepreßten Lippen, als wolle ſie den Schrei unterdrücken, der ſich aus ihrer Bruſt empor winden wollte. Denn ſie empfand da in ihrer Bruſt. ein dumpfes Wehegefühl, es war, als ob ein Krampf ihr Inneres zuſammen preßte, und mit einer zuckenden Bewegung drückte ſie ihre beiden Hände auf ihr Herz, das jetzt auf Einmal wieder furchtbar hämmerte und ſchlug.
Ich will Tante Guiſeppa rufen, murmelte ſie wie in innerer Todesangſt, und ſie that ein paar Schritte nach der Thüre hin. Aber in dieſem Moment öffneten ſich die beiden Flügel des Haupteingangs, und in dem⸗ ſelben erſchien Frau Katharina Cibbini an der Seite
ihrer Schweſter Guiſeppa. Hinter ihnen ſah man den L. Mühlbach, Erzherzog Johaun. 4. Abth. Il. 17


