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Aber ſie verſtanden dieſen Ruf nicht. Sie ſtarr⸗ ten auf dieſe Frau hin, die ſo leiſe, ſo geräuſchlos eingetreten war, daß ſie es nicht gehört hatten, ſie ſtarrten auf dieſe fremde Geſtalt hin, und ſchauten ſich dann einander an mit Blicken, die verwundert zu fragen ſchienen:„wer iſt dieſe Fremde? Was will ſie von uns?“
Hatte Felicia die Sprache ihrer Blicke verſtanden? Ein Schmerzensſchrei tönte von ihren Lippen. Ihr erkennt mich nicht? rief ſie bebend. Ihr habt mich gerufen, und ich bin da, ich öffne Euch meine Arme! Carmela, Guido, Ihr erkennt Eure Felicia nicht mehr?
Ein einziger Schrei tönte von den Lippen Guido's und Carmela's. Dann ſtürzten ſie zu ihr hin, dann warfen ſie ſich in Felicia's Arme, und nur entzückte Worte, nur Ausrufungen der Freude, der Liebe, des Dankes gegen Gott wurden gehört.
Auf einmal, gleichſam überwältigt von Liebe, von Glück, ſank Felicia auf ihre Kniee nieder, und ihre Arme zum Himmel emporſtreckend, rief ſie mit lau⸗ ter, freudiger Stimme: Ich danke Dir Gott, ich danke Dir! Du haſt meinen Glauben nicht zu Schanden
werden laſſen, Du haſt mein Vertrauen belohnt und


