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von Frankreich, und ſchwere Seufzer rangen ſich aus ſeiner Bruſt hervor.
Eine Hand legte ſich auf ſeinen Arm und zwei glänzende Augen ſchauten mit zärtlichem Flehen in ſein zuckendes Angeſicht.
Verzeihung, daß ich Dich ſtöre, mein geliebter Freund, ſagte die Königin innig. Aber da Du mich verlaſſen hatteſt, ließ es mir keine Ruhe da unten, mein Herz zog mich Dir nach. Ich bin die Gefährtin Deines Glückes geweſen, ſo beanſpruche ich nun auch
das heilige Recht, die Gefährtin Deines Ungl lücks und Deiner Schmerzen zu ſein. Du ſollſt nicht einſam leiden, und wenn Du weinſt, ſo will ich mit Dir weinen.
Der König faßte die Hand ſeiner Gemahlin und drückte ſie zärtlich an ſeine Lippen. Wahrlich, ſagte er, ich bin nicht zu beklagen. Ich habe eine Krone verloren, aber ein Engel iſt an meiner Seite geblie⸗ ben, um mich zu tröſten. Ich bedarf freilich des Troſtes, denn mein Herz iſt ſchwer und ſorgenvoll. Aber ich will Alles muthig ertragen, und Du ſiehſt es wohl, ich weine nicht.
Nur ſtarrteſt Du hinüber nach Frankreich und ge⸗ dachteſt der ſtrahlenden Vergangenheit.
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