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Der König ſchwieg einen Augenblick und ſchaute ſinnend hinab in die rollenden Wogen. Soll ich Dir ſagen, was ich dachte? fragte er dann, ſeiner Gemah⸗ lin mit einem vollen Blick in's Antlitz ſchauend.
Ja, mein theurer Freund, ſage es mir, bat ſie innig.
Ich dachte, Amalie, ich dachte, daß Gott gerecht iſt.
Gerecht? Und das dachteſt Du gerade jetzt, wo Dir ſo ſchweres Leid widerfahren iſt?
Gerade jetzt, Amalie. Die weiße Signalflagge des Fährmannes hat mir dieſen Gedanken und dieſe Ueberzeugung gegeben. Und war's nicht ein ſeltſamer Zufall, daß das Zeichen meiner Flucht und meiner Rettung durch die weiße Flagge Karls des Zehnten gegeben werden mußte? Ich habe ihn geſtürzt und ich bin geſtürzt worden! Gott iſt gerecht! Unter dem Banner des durch mich geſtürzten Königthums der Lilien habe ich den Boden Frankreichs als Flücht⸗ ling verlaſſen, und ich fühle es, ich werde niemals dahin zurückkehren.
Du glaubſt alſo, daß die Bourbonen, daß die Fa⸗ milie Karls des Zehnten jetzt wieder zur Herrſchaft gelangen wird?
Der König ſchüttelte mit einem trüben Lächeln
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