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hat den Ruhm, daß es dem Unglück ſtets gaſtfrei ein Aſyl geboten hat. Herr Capitain, wollen Sie mir dieſe ruhmwürdige engliſche Gaſtfreiheit gewähren? Die Liebe dieſer treuen, uns innig ergebenen Frau hat unſer Geheimniß verrathen, und weshalb ſollten wir es noch länger feſtzuhalten ſuchen, da wir keine Ver⸗ folger und Feinde mehr zu fürchten haben? Ich bin nicht der Maſter Smidt, als welchen ich mich ankün⸗ digte, ſondern ich bin ein, nicht von ſeinem Volk, aber von Aufrührern und Verſchwörern vertriebener König, ich bin Louis Philippe.
Und indem der König ſo ſprach, hob er ſein Haupt ſtolz empor, nahm langſam die entſtellende Brille von ſeinen Augen fort und ließ ſeine Blicke mit einem ruhigen, ernſten Ausdruck über die Gruppen von Menſchen dahin gleiten, welche ſich auf dem Verdeck befanden.
Ueberall ſenkten ſich vor dieſem Blick die Häupter zu ehrfurchtsvollem Gruße nieder, überall begegnete der König nur antheilsvollen Mienen, nur dem Aus⸗ druck tiefen, innigen Mitgefühls.
Sire, ſagte der Capitain, ſich tiefer noch vernei⸗ gend, ich wußte, welch ein erhabenes Unglück ich in
der Perſon des Maſter Smidt zu begrüßen hatte, und Mühlbach, Erzherzog Johann. 4. Abth. II. 3


