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Gar keine Millionen, nur ſeine Liebe hat er uns vermacht!
Keine Millionen! Nur ſeine Liebe hat uns der Kaiſer vermacht!
Wie ein einziger, ungeheurer Schmerzensſchrei, wie das Geheul der Windsbraut rauſchte dieſe Klage durch die Straßen Wien's dahin, dieſe jammernde Klage: Keine Millionen, nur ſeine Liebe hat uns der Kaiſer vermacht!“ Und mit trübſeligen Geſichtern, mit düſtern zürnenden Mienen verließ das arme Volk die Straßen, die es mit ſo viel freudigen Hoffnungen betreten, und kehrte zurück in ſeine düſtern, armſeligen Schlupfwinkel, die jetzt nicht mehr von einem Strahl der Hoffnung erhellt waren!
Keine Millionen! Kein Erlaß der Steuern! Keine Gnadenacte! Nur die Liebe des verſtorbenen Kaiſers iſt die Erbſchaft des Volks!
Freilich der neue Kaiſer hat eine andere Erbſchaft! Er hat einen Thron, er hat eine vierfache Krone, er iſt Kaiſer von Oeſterreich, König von Ungarn, von Böhmen und der Lombardei, er hat von dem Kaiſer einen Schatz von dreihundert Millionen Gulden in
ſowohl, als in Gold und
ſchönem, ausgeprägtem Gelde da liegt der Erbe ſo
Silberbarren geerbt,— aber


