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Truppen nach Parma eile, um die Rechte ſeiner Mutter zu vertheidigen.
Aber der Kaiſer verweigerte es ihm. Der Herzog bat immer dringender, er flehete in ſeiner leidenſchaft⸗ lichen Erregung mit gefaltenen Händen, auf ſeinen Knieen, unter Strömen von Thränen. Aber der Kaiſer war unerſchütterlich, denn der Sohn der Herzogin von Parma, der nicht der Erbe ſein ſollte, durfte nicht nach Parma gehen mit dem Schwert in der Hand, um gegen Rebellen zu fechten. Der Herzog, außer ſich, mit Thränen ſchmerzlichen Zorns, mußte dennoch ſeinem glühenden Wunſche entſagen. Oeſterreichiſche Truppen wurden der Herzogin zu Hülfe nach Parma geſchickt, aber ihr Sohn durfte ſie nicht begleiten, er mußte in Wien zurückbleiben.
Er blieb, er unterwarf ſich, aber von nun an ward er noch zurückhaltender, noch ſchweigſamer gegen ſeine ganze Umgebung; Stunden lang ſaß er in ſtarrem Hinbrüten verloren, und aus ihm erwachend ſchaute er oft mit einem Blick ſchmerzlicher Sehnſucht empor zu dem Bilde ſeines Vaters.
Aber dann wieder raffte er ſich empor, um mit glühendem Eifer ſeinen militairiſchen Pflichten zu ge⸗ nügen, um ſein Regiment ſelber einzuexerciren, ſelber


