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das Commando zu führen. Der Kaiſer hatte ihn ja zum Obriſten befördert, er mußte es ſeinem Kriegs— herrn beweiſen, daß er dieſes neuen Ranges würdig und fähig ſei ihn zu behaupten.
Doch wenige Tage des Commando's erſchöpften ſeine Kraft, brachen ſeine Stimme und trieben die glühenden Roſen des Fiebers auf ſeine bleichen Wangen.
Er wollte indeß dieſer Schwäche trotzen, und, was immer er auch in der geheimſten Stille ſeiner Ge— danken ahnen mochte, Niemand ſollte es wiſſen, daß er leide.
Er verleugnete es dem Kaiſer und den Aerzten, er rühmte ſich ſtets ſeines Wohlbefindens, er ließ nicht nach im Eifer bei ſeinen militairiſchen Exercitien.
Aber eines Tages, nachdem er von den Exercitien ſeines Regiments zurückkehrte, traf ihn ſein Arzt, der Doctor Malfatti, bleich, mit keuchendem Athem, voll⸗ ſtändig ermattet und erſchöpft auf dem Divan liegend, und jetzt mußte er es wohl geſtehen, daß er ſich an— gegriffen fühle.
Oh, rief er ſchmerzlich, mit Thränen in den Augen, oh welche Qual iſt dies! Wie zürne ich dieſem er⸗
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